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Preisanstieg bei Rohmilch setzt sich fort

Preisanstieg bei Rohmilch setzt sich fort
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
04.10.2018

(AMI) – Mit den Milcherzeugerpreisen ging es im August weiter bergauf. Maßgeblich hierfür waren vor allem die Zugewinne bei fetthaltigen Produkten in den vorangegangenen Monaten, auch wenn es bei der Butter teils kräftige Korrekturen nach unten gab. Die weitere Entwicklung wird von der eingeschränkten Grundfutterversorgung bestimmt werden. Deren regional produktionsdämpfende Wirkung könnte jedoch teils durch den Einsatz von Zukauffuttermitteln kompensiert werden.

Nach Schätzung der AMI zahlten die Molkereien im August im bundesweiten Mittel 34,1 Ct/kg für konventionell erzeugte Kuhmilch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Das waren rund 0,7 Ct mehr als im Monat zuvor. Der Anstieg der Milcherzeugerpreise hat sich damit den dritten Monat in Folge fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr fiel das Wachstum jedoch schwächer aus. Damals wurden über den Sommer monatlich Zuwächse von über 1,0 Ct erzielt. Dementsprechend hat sich der Rückstand zum Vorjahresergebnis ein weiteres Mal vergrößert. Dieser belief sich im August auf 3,3 Ct.

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Marktexperten

Dr. Kerstin Keunecke - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Dr. Kerstin Keunecke

Marktanalystin Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-101
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen und Produktstudien zum Milchmarkt, Analystin für den Milchpreisvergleich, vielfältige Kontakte zu Molkereien und Unternehmen der Milchbranche.

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