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Probleme mit Getreidequalitäten teils weiter zugenommen

Probleme mit Getreidequalitäten teils weiter zugenommen
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
19.08.2016

Nach Regenpausen in der Vorwoche konnte die Getreideernte verbreitet wieder aufgenommen werden. Meldungen aus beinahe allen Anbauregionen Deutschlands weisen auf zugenommene Probleme mit den Qualitäten hin. Neben Weizen ist auch Roggen betroffen. Der Markt ist ruhig und die Erzeugerpreise ziehen leicht an.

In der aktuellen Woche setzen die Landwirte alles daran das Gros der noch verbliebenen Weizen-, Roggen- und Triticaleflächen zu bergen. In der Vorwoche ging regenbedingt kaum etwas. Das wechselhafte Wetter hat zu weiteren Qualitätseinbußen geführt. Roggen und Triticale werden an Biogasanlagen Betreiber verkauft. Vor allem im Nordwesten wird von so schlechten Weizenqualitäten berichtet, dass nicht einmal mehr die Standards für Futterware erreicht werden. Die Erträge der spät gedroschenen Flächen enttäuschen meist. Sie liegen nicht nur weit hinter dem Vorjahresmittel, sondern in der Regel auch unter dem langjährigen Durchschnitt, so die Beurteilung von Landwirtschaftskammern und Bauernverbänden. Am Getreidemarkt ist es unterdessen sehr ruhig. Die zeitlich lang gestreckte Erntephase sorgte für ein stets kleines Angebot auch die Ungewissheit bezüglich der Qualitäten beitrug. Umgeschlagen wird vor allem Vertragsware. Für gute Qualitäten erwarten die Landwirte zunehmend Preisaufschläge, mit denen sich die aufnehmende Hand aber im geforderten Maße noch schwertut. Wenn es zu einzelnen Verkäufen kommt, dann wird Brotgetreide etwas höher bewertet als zuvor.

 

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


Tel.: (0228) 33805-351
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien