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Raps nähert sich Marke von 380 EUR/t

Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
01.06.2016

Schwacher Eurokurs und steigende Palmölnotierungen treiben Rapskurse in Paris immer näher an die Marke von 380 EUR/t. Manche Termine konnten sie schon überschreiten, andere dürften bald folgen. EU-Kommission schätzt Rapsversorgung 2016/17 knapper als im Vorjahr.

Die Rapsnotierungen in Paris sind im Vergleich zur Vorwoche kräftig gestiegen. Die nächste Hürde von 380 EUR/t konnte der Fronttermin zwar nicht nehmen, spätere Termine indes schon. Auftrieb geben derzeit vor allem ein schwacher Eurokurs und feste Palmölnotierungen in Kuala Lumpur. Auch von Soja in Chicago und Raps in Winnipeg könnten in den nächsten Tagen wieder feste Impulse kommen. In Kanada könnte zunehmende Trockenheit das Ertragspotenzial von Raps beschränken.

EU-Raps- und Sojabohnenvorräte könnten 2016/17 schrumpfen
Die Versorgung mit Ölsaaten in der EU-28 fällt 2016/17 voraussichtlich knapper aus als im laufenden Wirtschaftsjahr. Eine höhere Nachfrageerwartung lässt wohl vor allem die Vorräte an Raps und Sojabohnen zum Ende des Wirtschaftsjahres schrumpfen. Derweil könnten die Sonnenblumenvorräte aufgrund einer deutlich umfangreicheren Ernte sogar steigen. Die EU-Rapserzeugung 2016 schätzt die Kommission mit 22 Mio. t zwar niedriger als noch vor einem Monat, aber immer noch etwa 1 % über Vorjahresniveau. Verantwortlich für den Anstieg ist wohl die umfangreichere Ernteschätzung für Deutschland, während für fast alle anderen Haupterzeugungsländer, wie Frankreich, Großbritannien und Polen, weniger prognostiziert wurde.

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Marktexperten

Frau Benita Burghardt - AMI Expertin für Ölsaaten und Biokraftstoffe

Benita Burghardt

Marktexpertin Ölsaaten und Biokraftstoffe


Tel.: (0228) 33805-355
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen, Mitarbeit am Projekt der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, gute Kontakte im Ölsaaten- und Bioenergiesektor.

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