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Rapspreise ziehen an

Rapspreise ziehen an
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
08.09.2016

Die Ölmühlen suchen Raps und bewilligen daher mehr als in der Vorwoche. Der Handel geht auf die Gebote nur teilweise ein, weil es an Angebot aus der Landwirtschaft mangelt.

Der Rapsmarkt hat sich etwas belebt, auch wenn das Angebot weiterhin knapp ist. Die Ölmühlen haben ihre Prämien stabil gehalten, auch als in Paris die Kurse fester tendierten. Die steigende Nachfrage nach Rapsöl zur Biodieselherstellung hat die Margenkalkulation der Mühlen verbessert, so dass höheren Forderungen bewilligt werden konnten. Die Gebote zwischen 385-390 EUR/t franko haben die Abgabebereitschaft des Handels etwas angekurbelt. Doch tendenziell bleibt der deutsche Kassamarkt unterversorgt. Dennoch soll es bei den Verarbeitern selbst für September 2016 noch Versorgungslücken geben. Für diesen Termin hatten sich die Verarbeiter größere Abgabemengen aus der Ernte heraus und geringere Preise versprochen. Das hat sich aufgrund der kleinen Rapsernte allerdings nicht ergeben. Nun muss noch Ware in die Bücher, die aber kaum greifbar ist. Das liegt auch an der kaum vorhandenen Abgabebereitschaft der Erzeuger. Das ist auch wenig verwunderlich so wurden im Norden mit 363 EUR/t nur 1 EUR/t mehr bewilligt als in der Vorwoche. In Standortferneren Regio-nen liegen die Aufschläge auch bei 5 EUR/t, aber selbst das höhere Niveau von 350 EUR/t ist aus Sicht der Erzeuger indiskutabel.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


Tel.: (0228) 33805-351
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien