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Rindfleisch liegt im Trend

Rindfleisch liegt im Trend
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
20.04.2018

(AMI) – Der deutsche Rindfleischmarkt drehte sich im Jahr 2017 von den umfangreichen Schlachtungen an Kühen zu einem spürbar geringeren Aufkommen. Preise über dem Niveau des Jahres 2016 waren die Folge, da die Nachfrage nach Rindfleisch weiter steigt.

Im Außenhandel gehen die Exporte immer mehr zurück und die Importe steigen. Für 2018 wird mit einer stabilen Produktion gerechnet. Zugleich erfreut sich Rindfleisch einer zunehmenden Beliebtheit. Gewinnen die Importe, etwa vom hochwertigem Rindfleisch aus Argentinien, weiter an Bedeutung?

Steht der Schweinemarkt vor dem Umbruch?

Während das häufig überschaubare Angebot an schlachtreifen Schweinen den Erzeugern in der ersten Hälfte des Jahres 2017 relativ hohe Preise ermöglichte, geriet der Markt in der zweiten Jahreshälfte zunehmend unter Druck. Auch 2018 dürften die Marktteilnehmer vor großen Herausforderungen und schwierigen Marktbedingungen stehen. Bei der Vermarktung von deutschem Schweinefleisch erschweren der starke Euro und der intensive Wettbewerb den globalen Handel. Wie setzt sich die Entwicklung am Schlachtschweinemarkt fort? Wie verändern sich die Warenströme im nationalen und internationalen Handel?

Auch 2018 steckt voller Chancen und Risiken

Die größte Sorge bleibt aber die Afrikanische Schweinepest, die nur noch rund 300 km von Deutschland entfernt ist. Gerade die wichtigen Märkte in Asien könnten bei einem Ausbruch wegfallen und für einen enormen wirtschaftlichen Schaden sorgen. Wie groß ist die Gefahr wirklich? Welche Konsequenzen drohen?

Auch jetzt bereitet der Handel mit China bereits vielen Vermarktern Kopfzerbrechen. Nach dem Hoch der Schweinefleischimporte im Jahr 2016 führte die steigende Eigenproduktion sowie eine zunehmende Konkurrenz am Weltmarkt 2017 zu einem Rückgang der Einfuhren. Auch 2018 dürfte die Produktion von Schweinefleisch in China steigen. Dennoch bleibt das Land der Mitte wichtiger Handelspartner und ist auf Einfuhren angewiesen. Wie entwickelt sich der, für Deutschland zuletzt so wichtige, chinesische Markt?

In Zeiten wachsender Unsicherheiten weltweit wird Lateinamerika für europäische Unternehmen zunehmend wieder interessanter, wenngleich das von der Agrarbranche und der Industrie zwiespältig gesehen wird. Der Mercosur-Verbund hofft auf ein Freihandelsabkommen mit der EU und eine deutliche Erhöhung der zollermäßigten Rindfleischeinfuhren. Flutet schon bald südamerikanisches Rindfleisch auf den europäischen Markt?

Antworten finden Sie in der AMI Markt Bilanz Vieh und Fleisch 2018

Das Jahrbuch zeigt aktuelle Trends an den deutschen und europäischen Märkten sowie dem Weltmarkt auf. Zusätzlich veranschaulichen AMI Markt Charts die Zusammenhänge. Marktbeteiligte erhalten durch die Bewertung der Einflussfaktoren auf das Marktgeschehen eine solide Grundlage für ihre strategischen Entscheidungen.

Die aktuellen und umfassenden Daten beleuchten die nationalen und internationalen Märkte für Rinder, Schweine und Schafe. Dazu gehören Inlandserzeugung von Vieh und Fleisch, Absatz, Verarbeitung, Außenhandel sowie Verbrauch und Preise. Über 170 Tabellen mit ausführlichen Zeitreihen bieten zudem umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten mit den eigenen Unternehmens- und Branchendaten.

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Marktexperten

Dr. Tim Koch - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Dr. Tim Koch

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (0228) 33805-150
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Fachbeiträgen zum Vieh- und Fleischmarkt, Referent auf Fachveranstaltungen, beste Kontakte zu Verarbeitern und Unternehmen des Fleischsektors.