Rohstoffmangel prägt das Marktgeschehen bei Vollmilchpulver

Rohstoffmangel prägt das Marktgeschehen bei Vollmilchpulver
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Donnerstag, 16.09.2021 - 12:13

(AMI) – Bei Vollmilchpulver fiel das Angebot aufgrund des Rohstoffmangels knapp aus. Die Preise stabilisierten sich dabei auf dem zuvor erhöhten Preisniveau.

Am Markt Vollmilchpulver verzeichneten die Hersteller Mitte September weiterhin einen kontinuierlichen Eingang an Anfragen. Das Neugeschäft mit Kunden vom Binnenmarkt verlief zuletzt allerdings wieder etwas verhaltener. Im Zuge der deutlich gestiegenen Rohstoffpreise gingen die Anbieter mit nochmals höheren Forderungen in die Verhandlungen. Diese stießen bei den Käufern aber auf gewissen Widerstand. Das Angebot fiel jedoch knapp aus, weil die Produktion schon wegen des Mangels an Rohstoff nicht ausgeweitet werden konnte. Dies geschieht zudem ohnehin nur, wenn eine entsprechende Verwertung erreicht werden kann. Das Neugeschäft bewegte sich weitgehend auf dem Niveau der Vorwoche. In Kempten wurde Mitte September für Vollmilchpulver eine unveränderte Spanne von 3.280 bis 3.350 EUR/t notiert. Am Weltmarkt war europäische Ware nach wie vor nicht wettbewerbsfähig, sodass mit Käufern außerhalb der EU kaum Abschlüsse zustande kamen.

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Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.