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Rückläufiges Milchaufkommen treibt die Rohstoffpreise in die Höhe

Rückläufiges Milchaufkommen treibt die Rohstoffpreise in die Höhe
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
15.09.2016

Im Laufe der ersten Septemberhälfte hat das stark rückläufige Milchaufkommen die Rohstoffpreise in Deutschland weiter nach oben getrieben.

Vor allem auf der Fettseite war der Preisanstieg dabei zuletzt ungebrochen rasant. Hier wurde der Rohstoff auf Grund der derzeit vergleichsweise attraktiveren Verwertungsmöglichkeiten vorrangig in die Käseherstellung gelenkt. Dies hat das freie Angebot an Rahm weiter eingeschränkt. Wo dies möglich war, haben die Hersteller überschüssiges Fett am preislich weiter stark steigenden Spotmarkt angeboten. Bei Rahmpreisen von rund 5,6 Ct/Fetteinheit waren die Erlösmöglichkeiten hier so hoch wie zuletzt Ende 2013. Die Verarbeiter haben dagegen im Zuge dessen ihren Rahmzukauf minimiert, da sich die Ausgaben für den Rohstoff derzeit nicht produktseitig mit entsprechenden Erlösen abbilden lassen. Auch Rohmilch am Spotmarkt legte preislich stark zu und bewegte sich dadurch in der vergangenen Woche erstmals wieder über der Marke von 30 Ct/kg. Eiweißseitig ist die Dynamik bei den Preisanstiegen nach wie vor weniger stark ausgeprägt. Bei Magermilchkonzentrat setzte sich die moderate Preisbefestigung der vergangenen Wochen fort.

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Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.

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