Es wird ruhig vor Ostern

Es wird ruhig vor Ostern
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Donnerstag, 01.04.2021 - 19:06

(AMI) – Der Getreidemarkt stand in den vergangenen Tagen unter dem lähmenden Einfluss der bevorstehenden USDA-Schätzungen, aber auch unter dem mangelnden Angebot aus der Landwirtschaft und der guten Deckung der Verarbeiter.

Die Aktivitäten am Brotgetreidemarkt sind deutlich zurückgefahren worden. Vereinzelt zeigen Mühlen noch Kaufinteresse fürs Anschlussgeschäft, darüber hinaus wird kein Neugeschäft verzeichnet. Der Landhandel beschreibt die Warenbewegung am Kassamarkt mit „fuhrenweise“. Hauptaufgabe ist das Abwickeln von Kontrakten. Das geringe Geschäft basiert auch auf dem sehr dünnen Angebot aus der Landwirtschaft, die Lagermengen an alterntigen Partien sind nur noch sehr knapp bemessen.

Gleichzeitig war die Preisentwicklung aus Anbietersicht wenig attraktiv. Druck von den rückläufigen Terminkursen führte auch am Kassamarkt zu geringeren Geboten für prompte Ware. Dafür war kein Erzeuger mehr bereit zu verkaufen. So sind die genannten Preise auf Erzeugerstufe vornehmlich nominell. Mahlweizen der alten Ernte verlor gegenüber Vorwoche rund 6 EUR/t. Demgegenüber konnten sich die Preise für Weizen der kommenden Ernte besser behaupten.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


Tel.: (0228) 33805-351
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien