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Schlachtschweine knapp, Preis auf 1,63 EUR/kg erhöht

Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
29.06.2016

Die unterdurchschnittlichen Angebotszahlen lassen sich reibungslos und flott verkaufen. Auch wenn regional die Schlachtungen infolge der unzureichenden Erlöse im Fleischhandel gekürzt werden, ist der Markt im Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Schlachtschweinen knapp versorgt.

Sinkende Schlachtgewichte und ein jahreszeittypisch zurückpendelndes Aufkommen führen zu moderat steigenden Schweinepreisen. Das Aufkommen für die neue Woche wird auf 94 % beziffert.

Im Fleischhandel wird aus Sicht der Schlacht- und Zerlegebranche fortgesetzt über unzureichende Erlöse geklagt. Der Preisdruck um die Gunst der Kunden, hat sich nicht vermindert. Andererseits fehlen die Nachfrageimpulse im Grillfleischsegment aufgrund der wechselhaften Witterung, sodass auch wenn die Warenverfügbarkeit geringer ist, die Menge für die verhaltene Frischfleischnachfrage offenbar ausreichend ist. Laut AMI-Erhebung lagen die Einstandspreise für Schlachtschweine zuletzt 20 Ct/kg über der entsprechenden Vorjahreswoche. Hingegen erzielten die Abgabepreise für Schinken im industriellen Großhandel über 20 Ct/kg weniger als vor 12 Monaten.

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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.

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