Login

Schlachtschweinepreis auf 1,42 EUR/kg gesenkt

Schlachtschweinepreis auf 1,42 EUR/kg gesenkt
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
18.04.2018

(AMI) – Nach der Verunsicherung durch die Hauspreise in den vergangenen Wochen sind aufgrund der desolaten Fleischgeschäfte von zusätzlichen Schlachtunternehmen Hauspreise angedroht worden. Dem Druck führender Unternehmen der Schlachtbranche hat sich die Mehrzahl der Preismelder gebeugt und senkte die Preisempfehlung für den neuen Abrechenzeitraum.

Das Klagen der Schlachtbranche über eine schwache Fleischnachfrage im nationalen und internationalen Handel ist nicht weniger geworden, eher im Gegenteil. Offenbar ist europaweit zu viel Ware unterwegs, um höhere Preise auf Stufe der Abgabepreise der Schlachtereien und Zerleger zu erzielen.

Die kalte Witterung im März hat nicht nur den Absatz der Baumärkte stark einbrechen lassen, auch und in der Fleischbranche herrscht keine gute Stimmung. Auch wenn die Witterung aktuell dazu lockt, im Freien zu grillen, gibt es keine spürbaren Impulse.

Die Spargelsaison lässt noch etwas auf sich warten. Alles in allem lief es im April vergangenen Jahres spürbar besser. Deutlich niedrigere Schweinepreise sind die Folge.


Interessieren Sie sich auch für die europäischen Schlachtschweinemärkte? Informationen dazu finden Sie diese in unserem Online-Dienst Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.

Verwandte Analysen
Gibt es neue Impulse für gesättigte Märkte?
Europa | Schweine | Erzeugung

Gibt es neue Impulse für gesättigte Märkte?

(AMI) – Der Wettbewerbsdruck im Handel mit Schlachtschweinen ist in Deutschland und der EU so groß wie schon lange nicht mehr, die gesamte Wertschöpfungskette steht vor immensen Aufgaben. Eine rückläufige Fleischnachfrage, Schwierigkeiten im Export und nicht zuletzt die Afrikanische Schweinepest belasten den Markt. Anders bei den Schlachtrindern. Rindfleisch steigt in der Gunst der Verbraucher während das Angebot zuletzt mehrfach zurückging. Den dürrebedingt steigenden Futtermittelpreisen zum Trotz konnten die Erzeuger für Schlachttiere teilweise sogar Erlöse über dem Vorjahr erzielen.

Russland gibt sich exportstark
Welt | Getreide | Terminkontrakte

Russland gibt sich exportstark

(AMI) – US-Exporteure hoffen auf Angebotsrückgang in Russland, aber bislang zeichnet sich dies noch nicht ab. Ansonsten steht der USDA-Report im Fokus. Im Vorfeld wurden zuletzt einige Positionen aufgelöst, was Weizen und Mais unter Druck setzt; es bleibt aber ein leichtes Wochenplus.

Preise für Formbutter im November erneut gesunken
Deutschland | Butter | Preise

Preise für Formbutter im November erneut gesunken

(AMI) – Verbraucher können sich im November erneut über günstigere Butterpreise freuen. Schon Anfang Oktober ging es auf der Verbraucherebene mit den Preisen abwärts. Im Lebensmitteleinzelhandel liegt Formware jedoch preislich weiterhin über dem Niveau von November 2017.

Preis für Schlachtschweine erneut stabil
Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Preis für Schlachtschweine erneut stabil

(AMI) – In Deutschland werden Schlachtschweine relativ stetig nachgefragt. Doch die angebotenen Mengen an verfügbaren Tieren fallen meist groß aus. Zusätzlich kommen die Tiere mit eher hohen Gewichten zur Schlachtung.

Auch interessant