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Schlachtschweinepreis auf 1,57 EUR/kg gestiegen

Schlachtschweinepreis auf 1,57 EUR/kg gestiegen
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
25.01.2017

Angebot und Nachfrage nach Schweinen stehen sich in Deutschland zumindest ausgeglichen gegenüber. Das Aufkommen für die neue Woche scheint leicht abzunehmen.

Von 96 % kommend wird das Angebot für die neue Woche auf 92 % beziffert. Die Nachfrage seitens der Schlachtereien ist normal bis lebhaft. Regional, so im Süden und teils im Nordwesten, sind Schlachtschweine gesucht. In den anderen Regionen wird von normalen und im Vergleich zur Nachfrage von ausreichenden Stückzahlen berichtet. Insgesamt dominiert ein flotter Handel mit Schlachtschweinen und ein intensiver Wettbewerb um die zur Verfügung stehenden Tiere. Deshalb fordern die befragten Erzeugergemeinschaften deutlich höhere Schweinepreise für die neue Woche. Im Vorfeld haben Vertreter führender Schlachtereien hingegen eine unveränderte Preisempfehlung gefordert und Hauspreise angedroht.

Im Fleischhandel werden aus Sicht der Schlacht- und Zerlegebranche weiterhin die schwache Nachfrage und die enttäuschenden Erlösmöglichkeiten beklagt. Genannt wird zum einen der geringe Mengenabfluss von frisch gekühlter Ware und zum anderen die unzureichenden Erlösmöglichkeiten für Schinkenteile. Hierfür tendieren die Preise mangels Nachfrage entgegen der Entwicklung der Schweinepreise oft leicht schwächer.
 

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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.