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Schlachtschweinepreis auf 1,66 EUR/kg gestürzt

Schlachtschweinepreis auf 1,66 EUR/kg gestürzt
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
28.09.2016

Der deutsche Schlachtschweinemarkt ist aktuell von unterschiedlichen Nachfragetendenzen gekennzeichnet. Während die Vermarktung von Schlachtschweinen im Osten und im Süden Deutschland feiertagsbedingt zu Wochenbeginn etwas stockt, wird im Nordwesten von nahezu ausgeglichen Marktverhältnissen berichtet.

Seit Dienstag forderte die Schlachtindustrie vehement nachgebende Schweinepreise. Die Forderungen auf Preisabschläge reichten bis hin zu Minus 12 Ct/kg. Nach dem Motto: „In der Mitte trifft man sich“ fiel auch die jüngste Preisempfehlung aus.

Im Handel mit Schweinefleisch wird von Seiten der industriellen Schlachtereien und Zerleger auf die unzureichenden Erlösmöglichkeiten in der Vermarktung von Lachsen, Schinken und Nacken verwiesen. Bäuche wechseln dagegen zu sehr hohen Kursen den Besitzer. Die Schlachtbranche versucht aktuell in Form nachgebender Schweinepreise die sehr angespannte Wirtschaftlichkeit im Fleischhandel aufzupolieren. Ferner bekommt im Lebensmitteleinzelhandel mit dem Sortimentswechsel hin zu vermehrten Zuschnitten vom Rind die Schweinefleischnachfrage einen Dämpfer.

Wenn Sie sich auch für die Schlachtschweinemärkte in der EU interessieren, finden Sie dazu Informationen in unserem Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.