Login

Schlachtschweinepreis erneut stabil

Schlachtschweinepreis erneut stabil
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
11.04.2018

(AMI) – Nach der Verunsicherung und der Überraschung durch die Hauspreise in den vergangenen Wochen ist unter den Einsendern die aktuelle Diskussion um die Preisfindung etwas kontrovers. Offenbar gibt der schwache Fleischhandel keine höheren Schweinepreise her. Somit wurde die neue Preisempfehlung auf dem bisherigen Preisniveau fortgeschrieben.

Die Fleischmärkte und der Handel mit Schlachtschweinen klaffen in der jeweiligen Nachfrage wieder einmal auseinander. Während hier und da zum Wochenende hin teils Schlachtschweine gesucht sind, berichten Vermarkter großindustrieller Unternehmen von keiner so guten Stimmung im Fleischhandel. Es wird davor gewarnt, nur weil sich Grillwetter ankündigt, von einer Euphorie im Handel mit Grillartikeln zu sprechen. Die Zeiten, in denen das Grillgeschäft noch einen großen Einfluss auf die Preisfindung von Schachtschweinen hatte, sind lange vorbei.

Es ist von allem genügend Ware in den Lagern abrufbar. In Erwartung des ersten deutschen Spargels sollte aber demgegenüber als Koppelprodukt die Nachfrage nach Schinkenware und Schnitzeln steigen. Die Schweinefleischnachfrage ankurbeln dürfte auch die Sortimentsumstellung, hin zu mehr Schweinefleisch im Lebensmitteleinzelhandel. Diese genannten letzteren Einschätzungen brauchen offenbar noch etwas Zeit bis die Auswirkungen spürbar sind.


Wenn Sie sich für weitere Informationen zu den europäischen Schlachtschweinemärkten interessieren, finden Sie diese in unserem Online-Dienst Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.

Verwandte Analysen
Rapsschrot ohne Nachfrage deutlich teurer
Deutschland | Schrote | Handel

Rapsschrot ohne Nachfrage deutlich teurer

(AMI) – Die Sojaschrotpreise tendieren fester, Rapsschrot hat sich sogar sprunghaft verteuert. Ausschlaggebend ist die fortwährende Kleinwasserproblematik.

Schlachtschweinepreis weiter unverändert
Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis weiter unverändert

(AMI) – In den Diskussionen über die Preisfindung am Schweinemarkt bestimmen unveränderte Forderungen und keine nennenswerten Veränderungen der Marktlagen die Gespräche. Dies trifft sowohl auf der Seite der Einsender zu, als auch auf der Seite der Fleischvermarkter.

Globales Mengenwachstum setzt sich fort
Welt | Milch & Milchprodukte | Erzeugung

Globales Mengenwachstum setzt sich fort

(AMI) – Im Jahr 2018 war die weltweite Milcherzeugung weiter auf Wachstumskurs. Auch der internationale Handel mit Milchprodukten legte mengenmäßig zu. Das geht aus dem aktuellen Food Outlook der FAO hervor. Asien hatte daran durch überdurchschnittliche Zuwächse bei beiden Entwicklungen einen maßgeblichen Anteil.

Gibt es neue Impulse für gesättigte Märkte?
Europa | Schweine | Erzeugung

Gibt es neue Impulse für gesättigte Märkte?

(AMI) – Der Wettbewerbsdruck im Handel mit Schlachtschweinen ist in Deutschland und der EU so groß wie schon lange nicht mehr, die gesamte Wertschöpfungskette steht vor immensen Aufgaben. Eine rückläufige Fleischnachfrage, Schwierigkeiten im Export und nicht zuletzt die Afrikanische Schweinepest belasten den Markt. Anders bei den Schlachtrindern. Rindfleisch steigt in der Gunst der Verbraucher während das Angebot zuletzt mehrfach zurückging. Den dürrebedingt steigenden Futtermittelpreisen zum Trotz konnten die Erzeuger für Schlachttiere teilweise sogar Erlöse über dem Vorjahr erzielen.

Auch interessant