Login

Schlachtschweinepreis geht auf 1,51 EUR/kg zurück

Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
08.06.2016

Ähnlich wie in den vergangenen Wochen fällt das Angebot an schlachtreifen Schweinen sehr überschaubar aus, die vorhandenen Stückzahlen lassen sich mühelos absetzen. Zugleich haben allerdings viele Schlachtunternehmen aufgrund der Probleme am Fleischmarkt bereits in der Vorwoche Hauspreise aufgerufen.

Auch im Vorfeld der heutigen Notierung wurden Forderungen nach einem Abschlag laut. Selbst wenn keinesfalls alle Erzeuger in vollem Umfang von Hauspreisen betroffen waren, wurde auf diese Entwicklung mit einem kleinen Rückgang des Vereinigungspreises reagiert.


Der deutsche Schweinefleischmarkt hat zuletzt deutlich an Schwung verloren. Die gehandelten Mengen fallen aktuell niedriger aus als noch vor wenigen Wochen und an nennenswert festere Preise ist nicht zu denken. Die jüngsten Anstiege des Schlachtschweinepreises ließen sich dabei allenfalls teilweise umsetzen. Positive Signale kommen dagegen auch weiterhin aus dem Export. Die Menge des in Drittländer gelieferten Schweinefleisches liegt dabei weit über Vorjahresniveau, insbesondere China ordert stetig große Mengen. Zugleich führt dies allerdings auch zu einer Zweiteilung der Händler, da nicht alle deutschen Unternehmen für den Handel mit China zugelassen sind.

Interessieren Sie sich auch für die europäischen Schlachtschweinemärkte? Dann können Sie dazu Informationen im Markt aktuell Vieh und Fleisch finden. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie möchten Markt aktuell Vieh und Fleisch kennenlernen? Ihr Abonnement bestellen Sie hier.

Marktexperten

Dr. Tim Koch - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Dr. Tim Koch

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (0228) 33805-150
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Fachbeiträgen zum Vieh- und Fleischmarkt, Referent auf Fachveranstaltungen, beste Kontakte zu Verarbeitern und Unternehmen des Fleischsektors.

Verwandte Analysen
Zahlen und Fakten zum Milchmarkt
Welt | Milch & Milchprodukte | Marktprognose

Zahlen und Fakten zum Milchmarkt

(AMI) – Der Milchmarkt entwickelte sich 2018 auf allen Marktstufen fester als erwartet. Die Preisspitzen des Vorjahres wurden allerdings zumeist nicht wieder erreicht, auch weil die Auswirkungen der Dürre moderater blieben als zunächst befürchtet. Wie geht es 2019 weiter? Wie entwickelt sich das Milchaufkommen? Bleibt europäische Ware am Weltmarkt wettbewerbsfähig? Welche Bedeutung hat die Ausgestaltung des Brexits für den Milchmarkt? Die neue AMI Markt Bilanz Milch 2019 liefert hierzu ausführliche Zahlen und Fakten.

Milchanlieferung weitgehend stabil
Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Milchanlieferung weitgehend stabil

(AMI) – In den zurückliegenden Wochen hat es kaum Veränderungen beim Milchaufkommen in den deutschen Molkereien gegeben. Seit Ende Februar zeigt sich ein recht stabiler Verlauf, wobei das Vorjahresniveau zuletzt wieder unterschritten wurde.

Schlachtschweinepreis unverändert auf 1,73 EUR/kg
Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis unverändert auf 1,73 EUR/kg

(AMI) – Nachdem die Preisempfehlung in den vergangenen Wochen stetig angehoben wurde, präsentiert sich der deutsche Schlachtschweinemarkt nun ausgeglichen. Die angebotenen Mengen bleiben dabei überschaubar, durch den Wegfall zweier Schlachttage durch Ostern hat sich die Nachfrage etwas beruhigt.

Knappes Angebot an Rapsschrot
Deutschland | Schrote | Handel

Knappes Angebot an Rapsschrot

(AMI) – Ölmühlen bieten kaum noch Rapsschrot auf vorderen Positionen an, am Sojaschrotmarkt belastet die Aussicht auf eine gute Ernte in Argentinien.

Auch interessant