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Schlachtschweinepreis gibt deutlich nach

Schlachtschweinepreis gibt deutlich nach
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 18.03.2020 - 18:25

(AMI) – Die Nachfrage nach Schlachtschweinen hat regional abgenommen, was nicht zuletzt an fehlendem osteuropäischem Personal in der Schlachtung und Zerlegung liegt. Die Verunsicherung über die weiteren Absatzmöglichkeiten im Zuge der Coronavirus-Krise bleibt groß.

Allerdings wird davon ausgegangen, dass die „Panikverkäufe“ schnell wieder abebben und das Aufkommen an schlachtreifen Tieren dann zügig zurückgeht. Die VEZG-Preisempfehlung gab um 7 Ct/kg nach und liegt nun bei 1,89 EUR/kg SG.

Der inländische Fleischabsatz erfreut sich aktuell einer sehr regen Nachfrage, was sicherlich auch den Hamsterkäufen zugeschrieben werden kann. Der Lebensmitteleinzelhandel und die Verarbeitungsbranche signalisieren eine sehr starke Nachfrage nach Frischfleisch und nach Verarbeitungsfleisch für die Wurstindustrie. Es gibt Stimmen, die skeptisch sind, wie lange das Nachfragehoch anhält.

Gesprächsthema Nr. 1 bleibt in der EU mit zunehmender Tendenz die Coronavirus-Pandemie. In den Ländern der EU ist die Bevölkerung, wenn nur irgendwie möglich, aufgefordert zuhause zu bleiben und nur zu Arztbesuchen und Lebensmitteleinkäufen die eigenen vier Wände zu verlassen. Auch wenn die inländische Nachfrage infolge von sogenannten "Hamsterkäufen" deutliche Nachfrage-Impulse verbuchen kann, sind irgendwann die Gefriertruhen in den Privathaushalten voll. Das öffentliche Leben scheint überall zum Erliegen gekommen zu sein.


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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.