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Schlachtschweinepreis nochmals gestiegen

Schlachtschweinepreis nochmals gestiegen
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
04.01.2017

Von Überhängen an schlachtreifen Schweinen ist auch zu Beginn des neuen Jahres nichts zu sehen. Vielmehr ist das Angebot vielerorts verhältnismäßig klein und für den Bedarf nicht immer ausreichend. Zeitgleich wird von einer regen Nachfrage der Schlachtunternehmen berichtet.

Entsprechend wurde die Preisempfehlung ein weiteres Mal nach oben korrigiert. Von Seiten der Schlachtindustrie kam aber bereits die Ansage, gegebenenfalls die Schlachtaktivitäten zu kürzen. Denn anders als bei den Schlachtschweinen gestaltet sich der Absatz von Schweinefleisch in der ersten Woche des neuen Jahres mühsam.

Fast alle Marktteilnehmer berichten von einer sehr verhaltenen Nachfrage nach Schweinefleisch und überschaubaren Aktivitäten. Entsprechend gestalten sich auch Preisanstiege schwierig, die höheren Schweinepreise gehen zumeist voll zu Lasten der Fleischvermarkter. Davon betroffen sind in erster Linie edlere Teilstücke, wie etwa Lachse. Aber auch für die eher kostengünstigen Fleischteile lassen sich häufig nur unveränderte oder allenfalls geringfügig höhere Preise erzielen. Zumindest vorerst ist auch kaum mit einer Belebung im Handel mit Schweinefleisch zu rechnen, die ersten Wochen des laufenden Jahres sind zumeist schwierig.

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Marktexperten

Dr. Tim Koch - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Dr. Tim Koch

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (0228) 33805-150
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Fachbeiträgen zum Vieh- und Fleischmarkt, Referent auf Fachveranstaltungen, beste Kontakte zu Verarbeitern und Unternehmen des Fleischsektors.