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Schlachtschweinepreis steigt nochmals

Schlachtschweinepreis steigt nochmals
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
23.11.2016

Die zur Verfügung stehenden Angebotszahlen an schlachtreifen Schweinen pendeln zurück. Für die neue Woche wird das Aufkommen von 101 % kommend auf 99 % beziffert. Oft kann das Angebot die hohe Nachfrage seitens der Schlachtereien nicht decken. Schweine sind rege bis sehr lebhaft gefragt. Aufgrund dessen fordern die befragten Geschäftsführer der teilnehmenden Erzeugergemeinschaften moderat höhere Preise für die neue Woche.

Der Preisverlauf im Handel mit Schlachtschweinen und im Schweinefleischabsatz klaffen auseinander. Die Schlachtbänder laufen auf maximaler Auslastung der Kapazitäten. Großeinkäufer von Fleischverarbeitungsbetrieben und vom Lebensmitteleinzelhandel sagen zu den Verkäufern der Schlacht- und Zerlegebetriebe klipp und klar: Keine Preiserhöhungen, wenn, dann nur unveränderte Preise im Fleischhandel. Die Begründung: Es ist umfangreich Ware verfügbar. Der Schweinefleischabsatz hat sich aus Sicht der Schlachtereien und Zerleger verbessert. Ein kostendeckendes Wirtschaften ist allerdings bei erhöhten Einstandspreisen kaum möglich, so die Aussage von Marktbeteiligten. Auf Seiten der Schlachtbranche gibt es große Skepsis, ob sich die Schweinepreise auch weiterhin auf dem Niveau halten lassen. Die jüngsten Preisanstiege sind relativ untypisch für diese Jahreszeit. Andererseits ist die Nachfrage nach Schweinen ungebremst sehr groß.


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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.

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