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Weiter sinkende Exporte lassen Palmölkurse schwächeln

Weiter sinkende Exporte lassen Palmölkurse schwächeln
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
28.06.2017

Steigende Produktionszahlen heben bei ausländischen Käufern die Aussicht auf weitere Vergünstigungen für malaysisches Palmöl. Sie halten sich zurück, was sich in sinkenden Exportzahlen widerspiegelt.

In der dritten Juniwoche hat sich der Rückgang der malaysischen Palmölexporte fortgesetzt. Im bisherigen Verlauf des Monats Juni wurden laut Frachtbegutachter Intertek rund 985.534 t ins Ausland verschifft. Das entspricht einem Minus von 2,1 % gegenüber dem entsprechenden Vormonatszeitraum, als 1.006.757 t exportiert wurden. Grund ist, dass Marktteilnehmer vor dem Hintergrund sich erholender Ölpalmenbestände in Südostasien und einer angekündigten Produktionssteigerung von rückläufigen Preisen ausgehen. Die meisten Käufer warten die Preisentwicklung daher zunächst weiter ab. Solange der Bedarf nicht drängend ist – vielfach seien die Läger derzeit noch gut gefüllt –, will niemand etwas überstürzen und zu früh und damit zu teuer einkaufen. Die schwindende Exportnachfrage ist zudem noch auf das Ende des Ramadans zurückzuführen: Ist die Nachfrage vor Beginn des Fastenmonats üblicherweise rege und der Palmölverbrauch während der Feierlichkeiten hoch, lässt das Kaufinteresse im Anschluss in aller Regel spürbar nach.

Wie wird es weitergehen am internationalen Palmölmarkt? Werden sich Exportrückgang und Produktionssteigerung in den kommenden Wochen fortsetzen und die Notierungen weiter nach unten drücken. Bleiben Sie am Ball, mit dem Onlinedienst Markt aktuelle Ölsaaten. Besuchen Sie uns gleich im Shop und sichern Sie sich Ihren Zugang zum Expertenwissen.

Marktexperten

Herr Steffen Kemper - AMI Experte für Agrarrohstoffe

Steffen Kemper

Junior-Produktmanager Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-517
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen