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Sojakurse auf 19-Monatshoch

Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
08.06.2016

US-Sojakurse tendieren bei lebhafter Nachfrage und Befürchtungen um ungünstige Vegetationsbedingungen im Sommer anhaltend fest. Handelsinteresse vor Veröffentlichung des USDA-Berichts am Freitag gering. Schätzungen für Südamerika zurückgenommen.

Die Sojanotierungen in Chicago haben gegenüber Vorwoche erneut einen Satz nach oben gemacht. So steigen die Befürchtungen um Ernteeinbußen in den USA aufgrund des Wetterphänomens La Niña, dass überdurchschnittlich hohe Temperaturen und Trockenheit im Sommer 2016 mit sich bringen könnte. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach US-Soja rege. Das USDA verkündet beinahe täglich umfangreiche Verkäufe. Vor diesem Hintergrund wird auch im Freitag erscheinenden, monatlichen Versorgungsbericht des Ministeriums mit einer Korrektur der US-Endbestandsschätzung gerechnet.

Auftrieb geben den US-Sojanotierungen auch weiterhin sinkende Ernteschätzungen für Südamerika. Kurzzeitig Druck auf die Kurse übte indes die Meldung über eine weiterhin zügig voranschreitende US-Aussaat aus. Den kurstreibenden Impulsen kann nachhaltig aber nichts entgegengesetzt werden. Der Fronttermin für Soja in Chicago notierte zuletzt mit 11,40 Ct je Bushel - umgerechnet 369 EUR/t - knapp 6 % über Vorwochenniveau und damit auf einem 19-Monatshoch.

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Marktexperten

Frau Benita Burghardt - AMI Expertin für Ölsaaten und Biokraftstoffe

Benita Burghardt

Marktexpertin Ölsaaten und Biokraftstoffe


Tel.: (0228) 33805-355
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen, Mitarbeit am Projekt der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, gute Kontakte im Ölsaaten- und Bioenergiesektor.