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Strukturwandel in der Milchviehhaltung verstärkt

Strukturwandel in der Milchviehhaltung verstärkt
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
13.01.2017

Neben der Zahl der milchviehhaltenden Betriebe, die sich flächendeckend verringerte, verzeichnete auch der Milchkuhbestand kräftige Einbußen. Dieser rückläufige Trend hat sich nach den Ergebnissen der jüngsten Viehzahlerhebung im November 2016 deutlich verstärkt. Demgegenüber werden jedoch immer mehr Tiere pro Betrieb gehalten.

Der Rückgang des Milchkuhbestands hat sich beschleunigt. Im November 2016 wurden laut den vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes 4,218 Mio. Milchkühe gehalten und damit 1,6 % weniger als im Vorjahr. Demgegenüber herrschten zwischen den Jahren 2010 und 2014 im Zuge der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabile bis leicht steigende Tendenzen vor. Mit dem aktuellen Abbau der Bestände reagierten die Betriebsleiter auf die zuvor phasenweise sehr niedrigen Milcherzeugerpreise. Die verringerte Tierzahl spiegelte sich teilweise auch ab der Jahresmitte von 2016 in den deutlich unter der Vorjahreslinie liegendem Milchaufkommen in der Bundesrepublik wieder.

Betriebsaufgaben nehmen zu
Die Zahl der milchviehhaltenden Betriebe konnte das Niveau des Vorjahres ebenfalls nicht halten und ging bundesweit um 5,6 % zurück. Damit waren die Betriebsaufgaben stärker ausgeprägt als die Verminderung der Milchkuhzahl.

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Marktexperten

Frau Anne Reifenhäuser - AMI Expertin für Agrarrohstoffe

Anne Reifenhäuser

Junior-Produktmanagerin Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-515
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen