Überhänge am Schlachtschweinemarkt gehen zurück

Überhänge am Schlachtschweinemarkt gehen zurück
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 03.02.2021 - 18:00

(AMI) – Am deutschen Schlachtschweinemarkt bleibt das Angebot nach wie vor groß, in einigen Regionen gibt es aber inzwischen positive Signale. Insbesondere in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nehmen die Überhänge stetig ab, die Schlachtgewichte sinken. Anders sieht es in Bayern aber auch in einigen Regionen im Norden und Nordwesten aus.

Dort bleiben die Überhänge groß und die Vermarktung bleibt schwierig. Dennoch könnte sich die Situation in den kommenden Wochen zumindest regional normalisieren. Vorerst bleibt der Vereinigungspreis aber unverändert bei 1,19 EUR/kg.

Die Nachfrage nach Schweinefleisch präsentiert sich weiter zweigeteilt. Der Lebensmitteleinzelhandel ordert noch immer große Mengen, im Bereich der Verarbeitung sind Produkte zur Herstellung von Wurstaufschnitt gefragt. Bei Lachsen und Bäuchen macht sich dagegen die fehlende Gastronomie bemerkbar, hier ist die Nachfrage zumeist ruhig. Entsprechend kommt es sogar teilweise zu kleineren Preiszugeständnissen.

Wie schon in den vergangenen Wochen scheint das Angebot an Schlachtschweinen europaweit abzunehmen. Noch sind die Mengen aber groß, die Preise entwickeln sich entsprechend stabil bis leicht fester. Schwierig gestaltet sich dabei der nationale Fleischhandel, die Preise stehen europaweit unter Druck. Der Export, insbesondere in Richtung China, bietet dagegen Impulse.

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Marktexperten

Dr. Tim Koch - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Dr. Tim Koch

Marktanalyst Fleischwirtschaft


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Autor von Fachbeiträgen zum Vieh- und Fleischmarkt, Referent auf Fachveranstaltungen, beste Kontakte zu Verarbeitern und Unternehmen des Fleischsektors.

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