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Unveränderter Schlachtschweinepreis bei 1,66 EUR/kg

Unveränderter Schlachtschweinepreis bei 1,66 EUR/kg
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
31.08.2016

Angebot und Nachfrage nach Schweinen halten sich in den meisten Regionen Deutschlands die Waage. Das leicht unterdurchschnittliche Angebot wird für die neue Woche auf 96 % beziffert. Es gibt Vermarkterorganisationen, die mehr Schweine verkaufen könnten, als verfügbar. In anderen Gebieten lassen hingegen Nachfrageimpulse auf sich warten, sodass Angebot und Nachfrage deckungsgleich sind.

Ferienende und eine wachsende Nachfrage aus dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel stimulieren den Handel mit Schweinefleisch. Ferner gibt es spürbare Nachfrageimpulse aus der Kasseler-Produktion, eine belebte Nachfrage nach Nacken und nach Knochenware (speziell im Handel mit Italien). Alles in allem hat sich die Fleischnachfrage verbessert.

Nachholbedarf gibt es hingegen aus der Sicht der industriellen Schlachtereien und Zerleger in der Bewertung von Schinken und Schinkenteilen sowie bei Lachsen. Hier liegen die Erlösmöglichkeiten oft unter den Herstellungskosten. Für Erleichterung gegenüber den Zulieferern sorgt die Mitteilung eines führenden Discounters, die Preise für Fleisch- und Wurstwaren ab Anfang August sowie ab Anfang September um 8 bis 10 % zu erhöhen.


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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.