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Vereinigtes Königreich: Erzeuger spekulieren auf Preissteigerungen

Vereinigtes Königreich: Erzeuger spekulieren auf Preissteigerungen
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 16.10.2019 - 20:35

(AMI) – Landwirte halten ihren Raps weiter zurück und wollen die Ware, die sie noch haben zu höheren Preisen verkaufen. Ölmühlen sind bis Ende 2019 gut gedeckt und fragen kaum nach.

Am britischen Rapsmarkt geht es weiter ruhig zu, es gibt aktuell wenig Anreize für die Landwirte ihre Ware zu verkaufen. Sie hoffen auf Preissteigerungen in den kommenden Wochen. Die Ölmühlen sind gut gedeckt, wodurch sich auch ihre Nachfrage nach Raps in Grenzen hält. Die EU importiert weiterhin große Mengen Raps, besonders aus der Ukraine. Auch das Vereinigte Königreich kaufte bis September bereits 33.000 t Raps aus der Ukraine. Das übt Druck auf die Preise aus, die infolgedessen um 5 auf 388 EUR/t im Vorwochenvergleich nachgegeben haben.

Erste Schätzungen zur britischen Anbaufläche zur Ernte 2020 werden erst im November erwartet. Aufgrund von Aussaatproblemen durch die Trockenheit und hohem Schädlingsdruck rechnen Analysten aber damit, dass einige Landwirte ihre Rapsschläge bereits umgebrochen haben. Die ausführliche Analyse können Sie im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie nachlesen. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich jetzt Zugang zum Expertenwissen.

Marktexperten

Inger Mertens

Inger Mertens

Junior-Produktmanagerin Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-522
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen