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Vereinigtes Königreich: Rapspreise gestiegen

Vereinigtes Königreich: Rapspreise gestiegen
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
21.08.2019

(AMI) – Festere Terminkurse ziehen die britischen Kassapreise mit nach oben.

Äußerst heterogene Erträge und Qualitäten der diesjährigen Rapsernte im Vereinigten Königreich sind nicht richtungsweisend. Dafür aber die Terminkurse in Paris, die zuletzt wieder über die Marke von 380 EUR/t geklettert sind. Die Ölmühlen quittieren das Plus immerhin nicht mit Rücknahme ihrer Prämien, sodass ein gewisses Kaufinteresse offenbar besteht. Drängend ist die Nachfrage aber nicht, wozu auch weiterhin das gute Importangebot beiträgt.

Deutliche Ertragsunterschiede

Mitte August waren schätzungsweise 86 % der britischen Winterrapsfläche geräumt, das waren etwa 445.000 ha. In weiten Teilen Süd- und Mittelenglands ist die Ernte bereits vollständig abgeschlossen. Die größten noch zu räumenden Flächen befinden sich in Yorkshire (30.000 ha), Schottland (21.000 ha) sowie im Nordosten des Landes (13.000 ha). Der Erntefortschritt entspricht weitgehend den vergangenen zwei Jahren, während die Ernte gegenüber 2016 und 2015 einen Vorsprung von etwa einer Woche hat. Wie die vorläufigen Ertragsergebnisse ausfallen, können Sie im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie nachlesen. Bestellen Sie jetzt ihr Abonnement.

Marktexperten

Herr Steffen Kemper - AMI Experte für Agrarrohstoffe

Steffen Kemper

Produktmanager Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-517
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen

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