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Wenig Umsatz mit Rapsschrot in Deutschland

Wenig Umsatz mit Rapsschrot in Deutschland
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
22.03.2017

An den deutschen Ölschrotmärkten geht es weiterhin ruhig zu. Nur sehr vereinzelt gehen Anfragen bei den Herstellern ein, umgesetzt wird wenig. Für Rapsschrot konnten sich die Preise dennoch stabilisieren.

Aktuell ist des Kaufinteresse am deutschen Rapsschrotmarkt äußerst gering. Die Nachfrage der Mischfutterhersteller sei praktisch auf null zurückgegangen, heißt es. Meldungen der vergangenen Woche über ein regional anziehendes Kaufinteresse für Raps- gegenüber Sojaschrot haben auf Bundesebene offenbar keinen Impuls setzen können. Rapsschrot bleibt eher knapp und wenig gefragt. Nach wie vor gehen die Preisvorstellungen teilweise deutlich auseinander: Entweder sind es die Käufer, die kein Angebot finden oder aber die Abgeber, die vergeblich Käufer suchen. Auf späteren Terminen, Mai bis Oktober 2018, zeigt die Käuferseite zwar etwas Interesse, diese Termine liegen aber noch zu weit in der Zukunft, als dass hierüber schon Kontrakte ausgehandelt werden würden. Der Blick ist für diese Positionen wohl auch stärker auf Chicago und Matif gerichtet. Die Preise haben sich in der zurückliegenden Woche trotz schwacher Umsatzlage stabil entwickelt und lagen am 21.03.17 mit 221 EUR/t gegenüber Vorwoche um 3 EUR/t höher.

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Marktexperten

Herr Steffen Kemper - AMI Experte für Agrarrohstoffe

Steffen Kemper

Junior-Produktmanager Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-517
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen