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Heizöl kaufen

Heizölpreise fallen erneut - Viele Kunden kaufen jetzt

heizölkosten.
am Montag, 05.12.2022 - 11:06 (Jetzt kommentieren)

Die Heizölpreise geben am Montag (05.12) erneut nach. Doch die Unsicherheit am Markt ist groß. Die Heizölkäufer bestellen weiter große Mengen. Die Lieferzeiten verlängern sich. Doch weitere Entwicklung ist unklar, denn die Auswirkungen der Ölpreisbremse gegen Russland sind kaum abzuschätzen.

Heizölpreise.

Am Montagmorgen (05.12.) kostete Heizöl im Bundesmittel 123,7 Euro je 100 Liter, berichtet der Branchendienst Tecson. Das sind 1,30 Euro weniger als am Freitag. Das Heizölportal esyoil ermittelte am Montagmorgen einen Durchschnittspreis von 121 Euro je 100 Liter.

Damit bewegen sich die Angebotspreise weiter nahe an ihrem letzten Tiefpunkt. Aus diesem Grund herrschte in den letzten Tagen auch eine sehr starke Bestellaktivität der Kunden, berichten die Heizölhändler.

„Hoffnungen auf günstigere Heizölpreise dominieren zwar immer noch unter den Kunden, sie befinden sich aber auf dem Rückzug“, sagt der Branchendienst esyoil.

In fast allen Regionen und Bundesländern kostet Heizöl wieder weniger als am Freitag, auch wenn der letzte Tiefpunkt noch nicht ganz wieder erreicht ist.

Außerdem bleibt die Lage insgesamt sehr instabil, denn noch ist nicht ganz klar, welche Folgen der am Freitag beschlossene Ölpreisdeckel für russisches Öl und die Förderbeschlüsse der OPEC, auf die weitere Preisentwicklung wirklich haben werden.

Die Rohöl- und Gasölpreise gaben am Freitag jedenfalls deutlich nach. Am frühen Montagmorgen starten die Ölpreise den Handel zunächst im Plus und Gasölpreise bewegen sich seitwärts.

„Der Beginn der neuen Woche steht für Mitteleuropa im Zeichen des Ölembargos und des Preisdeckels gegen Russlands Ölgeschäfte. Diese Faktoren müssen in ihrer Preiswirkung erst einmal ihre Bewertung durch die Marktteilnehmer finden“, sagt der Branchendienst Tecson.

Preise gehen in allen Bundesländern zurück - Nachfrage boomt

heizölpreise.

Bei den Lieferzeiten geben die Händler jetzt 5 bis 8 Wochen an. Das heißt die Lieferzeiten verlängern sich im Vergleich zur Vorwoche weiter. Bis Jahresende sind die Auftragsbücher der Heizölhändler voll. Wer also nicht mindestens bis Ende Februar mit seinem Heizölvorrat hinreicht, der sollte jetzt ordern, sagen die Experten von Tecson und sprechen von einem Nachfrage-Boom.

Auch die meisten anderen Händler berichten über eine sehr hohe Kaufbereitschaft. Doch die Erwartung auf weiter sinkende Preise lässt nach, berichtet der Branchendienst esyoil. In fast allen Regionen und Bundesländern sind die Heizölpreise gegenüber Freitag zurückgegangen.

Noch immer sind die Heizölpreise im Norden und im Osten höher als im Süden und als im Westen, der Abstand hat sich jedoch verringert, zeigen die Daten aus den Regionen (siehe Grafik).

Heute liegen zwischen dem teuersten (Bremen) und dem billigsten Bundesland (Nordrhein-Westfalen) noch 14 Euro je 100 Liter Differenz. Das sind etwa 6 Euro weniger als zum Beginn der vorigen Woche. Bei einem Einkauf von 3000 Litern Heizöl, macht das einen Preisunterschied von immerhin 420 Euro.

Am billigsten ist Heizöl weiterhin in Nordrhein-Westfalen und Bayern, sowie im Rheinland-Pfalz, in Sachsen, dem Saarland und in Hessen. In Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und Berlin kostet Heizöl aktuell am meisten.

Am Montagvormittag (05.12) lagen die Heizölpreise in Nordrhein-Westfalen nach den Erhebungen des Branchendienstes esyoil bei kann 117 Euro je 100 Liter und damit rund 0,5 Euro niedriger als am Freitag, jedoch 2 Euro höher als vorigen Montag.

In Bayern müssen die Verbraucher aktuell 118 Euro zahlen und damit 1,50 Euro weniger als am Freitag und knapp 2 Euro mehr als am vorigen Montag.

Am teuersten war Heizöl in Bremen mit 130,80 Euro – das war 1,50 Euro weniger als am Freitag und 2,50 Euro weniger als am vorigen Montag. In Niedersachsen bewegten sich die Preisforderungen am Montagmorgen bei 126 Euro je 100 Liter und damit 1,50 Euro niedriger als am Freitag.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden von Einkäufern heute knapp 127 Euro je 100 Liter verlangt und damit 1,0 Euro weniger als am Freitag. Und in Schleswig-Holstein kostet Heizöl heute 122 Euro und damit 1,50 Euro weniger als am Ende der vorigen Woche.

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