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Düngerindustrie

Kali und Salz macht Standort dicht

von am
29.11.2017

Kali und Salz reagiert auf die sinkende Wirtschaftlichkeit des Standortes Sigmundshall. Ende 2018 stellt der Kaliproduzent dort die Förderung ein.

K+S-Logo auf Bürogebäude
© Werkbild

Aufsichtsrat und Vorstand der K+S Aktiengesellschaft, Kassel, haben beschlossen, die Kaliproduktion am Standort Sigmundshall (Wunstorf-Bokeloh, Region Hannover) zum Ende des Jahres 2018 einzustellen. Die wirtschaftlich zu gewinnenden Vorräte neigen sich dem Ende zu. Die Bedingungen beim Abbau der Rohstoffe in mehr als 1.400 Metern Tiefe bringen Mensch und Technik an ihre Grenzen.

In Gesprächen mit Belegschaftsvertretern und Gewerkschaft werden neue Perspektiven und Anschlusslösungen für die rund 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standortes erörtert.

Standort immer weniger lohnend

„Die Entscheidung zur Schließung des Werkes fällt uns mit Blick auf die Belegschaft, die alles getan hat, um ihren Standort erfolgreich zu machen, nicht leicht. Doch allen Beteiligten ist seit langem bekannt, dass die Rohsalzvorräte des Salzstockes von Bokeloh zur Neige gehen; die Rahmenbedingungen für die Gewinnung werden immer anspruchsvoller,“ sagt Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S.

Hinzu kommt, dass der gestiegene bergtechnische Aufwand dazu geführt hat, dass die Produktivität des Standortes in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich abgenommen hat.

„Trotz des großen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann das Werk Sigmundshall nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden,“ so Dr. Burkhard Lohr weiter.

Neuheiten: Das ist die neue Technik für Düngung und Pflanzenschutz

Pflanzenschutz-Trac DT 3500H S4 EcoDrive von Dammann
Der neue dreiachsige Pflanzenschutz-Trac DT 3500H S4 EcoDrive von Dammann schultert Fässer mit einem Volumen von bis zu 12.000 l. Durch die neue hydraulische Federung verringert sich die Bauhöhe, aber die Bodenfreiheit von 1,05 m bleibt gleich. Die Motorsteuerung EcoDrive regelt elektronisch den hydrostatischen Allradantrieb. Halle 09, Stand B31 © Werkbild
Axis-Streuer H 50.2 EMC+ W von Rauch
Die neuen Axis-Streuer H 50.2 EMC+ W von Rauch können nun auf der rechten und linken Seite unterschiedliche Streumengen ausbringen. Dank neuer Speed-Servos ist die Verstellgeschwindigkeit 2,5-mal höher als bei den Spindelmotoren, die früher verbaut wurden. Halle 09, Stand D16 © Werkbild
Hardi Mega
Die Eigenschaft "Mega" ist Programm: Mit bis zu 2.200 l Tankvolumen sind die Anbaufeldspritzen Mega von Hardi mit die größten am Markt. Um das Gerät kompakt zu halten, ist der Spülwasserbehälter zwischen der Kabine des Traktors und dem Hauptbehälter untergebracht. Halle 09, Stand B15 © Werkbild
Bogballe M-Line 35W Plus
Drei Modelle mit Behältergrößen von 1.250 bis 5.550 l bilden die neue Streuergeneration M-Line von Bogballe. Sie sind mit weiterentwickelter ISOBUS-Wiegetechnik oder dem Bogballe-Terminal Calibrator Zurf lieferbar. Mit dem Dual-Dynamic-System passt sich das Streubild an Keile an. Halle 09, Stand B23 © Werkbild
Hoe&Spray von Schmotzer
In einem Arbeitsgang Pflanzenschutzmittel spritzen und die Kultur hacken, das ist das Konzept der Maschinenkombination Hoe&Spray von Schmotzer. Die Behandlung im Nachauflauf Keimblatt (NAK) 1 und 2 werden direkt auf die Pflanzenreihe gespritzt, da Rüben- und Maispflanzen in diesem Stadium noch mittelverträglich sind. In NAK 3 wird die reduzierte Menge mit zwei Spritzdüsen unter die Blätter gespritzt. Halle 09, Stand F23 © Werkbild
Zunhammer VAN-Control 2.0
Um Wirtschaftsdünger je nach Inhaltsstoffen bedarfsgerecht auf Teilflächen auszubringen, kombiniert Zunhammer seinen Nährstoffsensor mit einem Pflanzensensor. Der Güllesensor VAN-Control 2.0 erfasst die Nährstoffgehalte N, P, K und den Trockensubstanzgehalt in der Gülle. Dadurch lässt sich Wirtschaftsdünger wie Mineraldünger einsetzen. Halle 23, Stand A26 © Werkbild
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