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Düngerindustrie

Kali und Salz macht Standort dicht

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Josef Koch, agrarheute
am
29.11.2017

Kali und Salz reagiert auf die sinkende Wirtschaftlichkeit des Standortes Sigmundshall. Ende 2018 stellt der Kaliproduzent dort die Förderung ein.

K+S-Logo auf Bürogebäude

Aufsichtsrat und Vorstand der K+S Aktiengesellschaft, Kassel, haben beschlossen, die Kaliproduktion am Standort Sigmundshall (Wunstorf-Bokeloh, Region Hannover) zum Ende des Jahres 2018 einzustellen. Die wirtschaftlich zu gewinnenden Vorräte neigen sich dem Ende zu. Die Bedingungen beim Abbau der Rohstoffe in mehr als 1.400 Metern Tiefe bringen Mensch und Technik an ihre Grenzen.

In Gesprächen mit Belegschaftsvertretern und Gewerkschaft werden neue Perspektiven und Anschlusslösungen für die rund 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standortes erörtert.

Standort immer weniger lohnend

„Die Entscheidung zur Schließung des Werkes fällt uns mit Blick auf die Belegschaft, die alles getan hat, um ihren Standort erfolgreich zu machen, nicht leicht. Doch allen Beteiligten ist seit langem bekannt, dass die Rohsalzvorräte des Salzstockes von Bokeloh zur Neige gehen; die Rahmenbedingungen für die Gewinnung werden immer anspruchsvoller,“ sagt Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S.

Hinzu kommt, dass der gestiegene bergtechnische Aufwand dazu geführt hat, dass die Produktivität des Standortes in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich abgenommen hat.

„Trotz des großen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann das Werk Sigmundshall nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden,“ so Dr. Burkhard Lohr weiter.

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