Login
Konjunkturprognose

FAO und OECD sagen real stagnierende Agrarpreise voraus

 Hafen mit Frachtschiff
am
11.07.2019
(Kommentar verfassen)

Die Weltmarktpreise für Agrarprodukte werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich real stagnieren oder zurückgehen. Damit rechnen OECD und FAO.

In ihrem Ausblick für die Jahre 2019 bis 2028 prognostizieren die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zwar, dass die globale Nachfrage nach Agrarprodukten binnen dieser Zeit um insgesamt 15 % wächst. Konkret wird unter anderem ein Anstieg des Getreideverbrauchs um rund 150 Mio t oder 13 % vorausgesagt, wobei das Plus vor allem Reis und Weizen betreffen soll. Gleichzeitig dürfte sich aber auch die Produktivität des Agrarsektors weiter verbessern.

Landwirte sind Hüter der Umwelt

Weizenkörner in Händen

OECD und FAO gehen davon aus, dass Ertragsfortschritte und eine höhere Intensität bei nahezu gleicher Anbaufläche weltweit insgesamt zu einer Steigerung der Agrarproduktion führen werden.

Der scheidende FAO-Generalsekretär José Graziano da Silva und OECD-Generalsekretär Angel Gurría wiesen in Rom darauf hin, dass sich die Landwirtschaft global betrachtet zu einem äußerst differenzierten Sektor entwickelt habe, mit Unternehmen, die von der kleinstrukturierten Subsistenzwirtschaft bis zu großen multinationalen Holdings reichten. Neben der Produktion von Nahrungsmitteln fungierten die Landwirte heute auch als „wichtige Hüter der natürlichen Umwelt“ sowie als Erzeuger erneuerbarer Energien.

Handel ist entscheidend für die Ernährungssicherung

Aus Sicht des OECD-Direktors für Handel und Landwirtschaft, Ken Ash, zeigt der Ausblick eindeutig, dass Handel für die Sicherung der Welternährung entscheidend ist. Die Regionen, in denen die Bevölkerung weiter rasant wachse, seien nicht unbedingt jene, wo die Agrarproduktion nachhaltig gesteigert werden könne. Daher sei es wichtig, dass alle Regierungen offene, transparente und berechenbare Agrarmärkte unterstützten, betonte Ash.

Nach den Prognosen von OECD und FAO wird der Welthandel mit Agrarprodukten und Fischereierzeugnissen in der Berichtsdekade um durchschnittlich 1,3 % pro Jahr wachsen, verglichen mit 3,3 % im Zeitraum 2009 bis 2018. Das Wachstum der Importnachfrage dürfte sich entsprechend abschwächen. Mit Blick auf die Exportseite rechnen die beiden Organisationen damit, das Lateinamerika und Europa ihre Ausfuhren steigern werden.

Mit Material von AgE

Zukunftstechnologie: Designstudien zur Landtechnik

Diplomarbeit
Maschinensystem
Mähdrescher
Venum
Schwadleger
Erntemaschinen
Industriedesigner
Claas-Studie
Mähdrescher
Fendt
Massey Ferguson
Valtra
BoniRob
Valtra
Valtra Robo Trac
NEO
NEO
MARS
Geotrac
Lindner
Lindner
Geotrac
New Holland
Case IH
Case IH
Transportfahrzeug-Projekt CNH Industrial
Bug-E Projekt
Automark Designstudie

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...
Auch interessant