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Lebensmitteleinzelhandel

Frankreich plant Gesetz gegen Preisdumping

von am
12.01.2018

Die französische Regierung will ein Gesetz gegen den Verkauf unter Einstandspreisen im Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg bringen. Supermärkte sollen demnach den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zahlen.

Die französische Regierung möchte dem Verkauf unter Einstandspreisen Einhalt gebieten, berichtet Agriholland. Laut Gesetzesentwurf sollen Supermärkte Lebensmittel nur mit einer Marge von mindestens 10 % über dem Einkaufspreis verkaufen dürfen. Bei Werbeaktionen dürfe die Preiskürzung maximal 34 % betragen. Außerdem sollen nicht mehr als 25 % des Produktvolumens mit Hilfe von Werbeaktionen verkauft werden dürfen. Zudem sollen Supermärkte gezwungen werden, den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zu zahlen.

Parlament und EU müssen zustimmen

Diese Maßnahmen sollen für einen Zeitraum von zwei Jahren gelten und werden in einem neuen Gesetz formuliert. Dieses soll in der ersten Jahreshälfte 2018 präsentiert werden, muss aber noch vom französischen Parlament genehmigt werden. Zudem bleibt abzuwarten, ob die EU-Kommission aufgrund der in der EU geltenden Wettbewerbsregeln dem französischen Vorschlag zustimmen wird.

Mit Material von ISN

Miss agri 2018: Die schönsten Französinnen in der Landwirtschaft

Miss agri 2018
Die Wahl zur "Miss agri 2018" fand bereits im Dezember 2017 statt, abgestimmt wurde auf Facebook. Um mitzumachen, mussten die insgesamt 94 Finalistinnen in der landwirtschaftlichen Praxis tätig, Tochter eines Bauern in Frankreich sein oder auf eine Agrar-Schule/Uni gehen. Die Gewinnerin bei den Erwachsenen ab 18 Jahren heißt in diesem Jahr Mathilde Gouttenoire. Die 19-jährige Landwirtstochter macht eine Ausbildung zur Landmaschinenmechanikerin und nahm am Wettbewerb teil, um zu zeigen, dass auch Frauen einen Platz in der Landwirtschaft haben. © Concours Miss et mister agri 2018
Florine Carpentier
Die Zweitplatzierte bei den Erwachsenen ist die 24-jährige Florine Carpentier. Sie arbeitet auf dem elterlichen Betrieb und engagiert sich außerdem bei den Junglandwirten in Frankreich. © Concours Miss et mister agri 2018
Océane aus der Bretagne
Den dritten Platz belegt Océane aus der Bretagne. Im Moment macht die 18-jährige ihr Abitur und möchte den Betrieb ihrer Eltern übernehmen. © Concours Miss et mister agri 2018
Cécile Garot
Auf Platz vier wurde Cécile Garot (30) gewählt. Die junge Frau fing vor neun Jahren als Milchviehhalterin an. Um die Arbeit nach dem Tod ihres Mannes weiterhin schaffen zu können, stellte Cécile Garot den Betrieb auf reinen Ackerbau um und erzeugt seither nach eigenen Angaben "Müsli". Aufhören kam für sie nicht in Frage: Landwirtschaft liege im Blut und sei eine Leidenschaft, die man nicht einfach aufgebe, so die Landwirtin. © Concours Miss et mister agri 2018
Mathilde Poete
Miss agri junior 2018 darf sich seit kurzem Mathilde Poete nennen. Die 17-jährige Landwirtstochter geht auf ein französisches Agrar-Gymnasium und ist seit ihrer Kindheit mit der Landwirtschaft vertraut. © Concours Miss et mister agri 2018
Pauline
Die ebenfalls 17-jährige Pauline wurde Zweitplatzierte. Nach dem Abitur möchte sie den elterlichen Betrieb übernehmen. © Concours Miss et mister agri 2018
Emmanuelle
Für die Drittplatzierte Emmanuelle (17) ist Landwirtschaft mehr als nur eine Leidenschaft. © Concours Miss et mister agri 2018
Lydia
Die Eltern von Lydia (16) züchten Enten. Die Schülerin belegte bei der Wahl den vierten Platz und möchte nach dem Abitur Mutterkühe und Ziegen halten. © Concours Miss et mister agri 2018
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