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Lebensmitteleinzelhandel

Frankreich plant Gesetz gegen Preisdumping

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Katharina Krenn, agrarheute
am
12.01.2018

Die französische Regierung will ein Gesetz gegen den Verkauf unter Einstandspreisen im Lebensmitteleinzelhandel auf den Weg bringen. Supermärkte sollen demnach den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zahlen.

Die französische Regierung möchte dem Verkauf unter Einstandspreisen Einhalt gebieten, berichtet Agriholland. Laut Gesetzesentwurf sollen Supermärkte Lebensmittel nur mit einer Marge von mindestens 10 % über dem Einkaufspreis verkaufen dürfen. Bei Werbeaktionen dürfe die Preiskürzung maximal 34 % betragen. Außerdem sollen nicht mehr als 25 % des Produktvolumens mit Hilfe von Werbeaktionen verkauft werden dürfen. Zudem sollen Supermärkte gezwungen werden, den Erzeugern mindestens den Produktionspreis zu zahlen.

Parlament und EU müssen zustimmen

Diese Maßnahmen sollen für einen Zeitraum von zwei Jahren gelten und werden in einem neuen Gesetz formuliert. Dieses soll in der ersten Jahreshälfte 2018 präsentiert werden, muss aber noch vom französischen Parlament genehmigt werden. Zudem bleibt abzuwarten, ob die EU-Kommission aufgrund der in der EU geltenden Wettbewerbsregeln dem französischen Vorschlag zustimmen wird.

Mit Material von ISN

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