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Börsentelegramm

Höhere Preise für Weizen, Mais und Raps

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Dr.Olaf Zinke, agrarheute
am
30.10.2017

Am europäischen Terminmarkt sind die Preise für Weizen, Mais und Raps am Ende der vorigen Woche gestiegen.

Die neue Woche beginnt mit einer Seitwärtsbewegung bei Weizen und Mais sowie mit höheren Rapsreisen.

In den USA sind die Weizenpreise am Freitag  hingegen zurückgegangen und die Maispreise haben ebenfalls nachgegeben. Die Sojapreise beschlossen den Handelstag hingegen leicht im Plus.

Die Eurokurse beendeten den Handel am Freitag bei 1,166075 USD und damit 0,5 % niedriger als am Vortag und zudem auf dem niedrigsten Stand seit Mitte Juli. Damit werden europäische Exporte preiswerter und Importe teurer.

Die Rohölpreise (WTI) sind am Freitag um 2,4 % gestiegen und notierten bei 53,90 USD je Barrel.

Europäische Weizenpreise erholen sich

Die europäischen Weizenpreise sind am Freitag gestiegen. Hauptgrund für den Preisanstieg war der weiter abgewertete Euro und die damit verbesserte Wettbewerbsfähigkeit im Export.

Der Dezembertermin wurde am Freitag mit 163,0 Euro/t notiert und damit 0,50 Euro höher als am Vortag. Im Vergleich zur Vorwoche (161,25)  waren die Preise 1,75 Euro höher.

Der nachfolgende Märzkontrakt 2018 beendete den Handel am Freitag mit 168,50 Euro/t und damit 1,0 Euro Höher als am vorigen Handelstag. Der Maikontrakt 2018 notierte am Freitag bei 172,25 Euro/t und damit 0,75 Euro höher als am Vortag.

Am heutigen Montag bewegen sich die Weizenpreise zum Handelsbeginn seitwärts. Der Dezembertermin wird zunächst mit 163 Euro notiert und damit unverändert zum Vortag. Der Märzkontrakt wird mit 168,25 Euro gehandelt und damit 0,25 Euro niedriger als am Vortag.

US-Weizenpreise geben nach

Die Weizenpreise am Terminmarkt in Chicago (SRW) sind am Freitag zurückgegangen und geben im laufenden Handel am Mittwoch erneut leicht nach. Grund für die Schwäche ist der kräftig aufgewertete USD und die  erwarteten Probleme beim Export.

Den vorderen Dezembertermin handelte man am Freitag mit 427,2 Cent (135,3 Euro) und damit 1,0 % niedriger als am Vortag. Der Märztermin 2018 wurde am Freitag mit 445,2 Cent je Buschel (141,0 Euro/t) gehandelt und damit 1,1 % niedriger als einen Tag zuvor.

Am heutigen Montag wird der Weizen in Chicago erneut zu leicht schwächeren Preisen gehandelt. Der Dezemberkontrakt wird 0,2 % niedriger bei 426,6 Cent (135 Euro) notiert. Den Märztermin handelt man ebenfalls 0,2 % niedriger mit 444,4 Cent (140,7 Euro).

MATIF-Maispreise legen weiter zu

Die Maispreise am europäischen Terminmarkt haben sich am Freitag weiter erholt. In der vorigen Woche waren die europäischen Maispreise zweitweise bis auf 146,75 Euro gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit März 2016.

Am Freitag wurde die europäische Maisernte (November) 2017 mit 151,50 Euro notiert und damit 0,75 Euro höher als am Vortag.

Der nachfolgende Januartermin 2018 beendet den Handel am Freitag bei 160,0 Euro und damit 1,75 Euro höher als am Vortag.  Der Märztermin 2018 für den Matif-Mais notierte am Freitag bei 164,50 Euro und damit 2,0 Euro höher als am vorigen Handelstag.

Am heutigen Montag starten die Maispreise erneut etwas höher in den Handel. Der Novembertermin notiert zunächst bei 151,50 Euro und damit 0,25 Euro höher als Vortag.

US-Maispreise etwas schwächer

Die US-Maispreise haben am vorigen Freitag am Terminmarkt in Chicago nachgegeben und beginnen den Handel am Montag leicht im Plus. Grund für die Preis-Schwäche am Freitag ist der weiter aufgewertete USD.

Die neue US-Mais-Ernte (Dezember) 2017 wurde am Freitag mit 348,6 Cent je Buschel (118,3 Euro) gehandelt und damit 0,5 % niedriger als am Vortag. Der Märztermin 2018 wurde mit 362,4 Cent (123 Euro/t) notiert und damit 0,6 % niedriger als einen Tag zuvor.

Am heutigen Montag beginnt der vordere Dezember-Mais in Chicago den Handel 0,2 %  höher bei 349,2 Cent je Buschel (118,5 Euro). Der Märzkontrakt beginnt den Handel ebenfalls 0,2 % höher bei 363 Cent je Buschel (123,2 Euro).

Rapspreise steigen weiter

Die Rapspreise sind am Freitag gestiegen. Der vordere Novemberkontrakt beendete den Handel am Freitag bei 370,0 Euro und damit 1,50 Euro höher als am Vortag.

Der Februar-Kontrakt 2018 notierte am Freitag bei 375,50 Euro und damit 2,0 Euro höher als am Vortag.Der Maitermin 2018 wurde am Freitag mit 378 Euro gehandelt und damit 1,75 Euro höher als am vorigen Handelstag.

Am heutigen Montag beginnen die Rapspreise den Handel erneut im Plus. Der vordere Novembertermin wird mit 370,75 Euro gehandelt und damit 0,75 Euro höher als am Vortag. Der Februarkontrakt wird 1,0 Euro höher mit 376,50 Euro notiert.

Am Terminmarkt Kanada sind die Canolapreise am Freitag gestiegen. Die neue Canola-Ernte (November) wurde mit 510,20 CAD (341,9 Euro) gehandelt und damit 2,40 CAD höher als einen Tag zuvor. Am heutigen Montag legen die Preise im laufenden Handel erneut um 0,80 CAD auf 511 CAD (342,4 Euro) zu.

Sojapreise auch am Montag im Plus

Die Preise für Sojabohnen sind am Freitag leicht gestiegen und starten am Montag erneut höher in den Handel.

Die neue US-Soja-Ernte (November 2017) wurde am Freitag mit 975,2 Cent je Buschel (308,8 Euro) notiert und damit 0,4 % höher als am Vortag. Der nachfolgende Januarkontrakt 2018 kostete am Freitag 986,4 Cent je Buschel (312,3 Euro/t) und damit ebenfalls 0,4 % mehr als am Vortag.

Am heutigen Montag beginnen die vorderen November-Bohnen den Handel 0,6 % höher bei 981 Cent (310,6 Euro). Der Januartermin startet bei 992,4 Cent (314,2 Euro) und damit ebenfalls 0,6 % höher in den Handel.

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