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Biodiesel

Außenhandel mit Biodiesel auf Rekordniveau

Biodiesel tropft aus einer Zapfpistole
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
20.02.2019

Im Kalenderjahr 2018 erreichte der Außenhandel mit Biodiesel neue Höchstwerte, sowohl beim Export, aber vor allem beim Import.

Außenhandel mit Biodiesel

Das Statistische Bundesamt bestätigt den lebhaften Außenhandel Deutschlands mit Biodiesel. Darauf weist die Union zur Förderung des Öl- und Proteinpflanzen (Ufop) hin. Bei einem Gesamtvolumen von rund 3 Mio. t fällt vor allem ein deutlicher Anstieg der Importe auf.

Der Import lag erstmals über 1 Mio. t und erreichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1,2 Mio. t. Das sind knapp 55 % bzw. 430.000 t mehr als im Jahr 2017.

Deutschland exportiert Rekordmenge an Biodiesel

Ein großer Teil der Lieferungen kommt nach Recherche der Agrarmarkt Informationsgesellschaft mbH (AMI) mit rund 860.000 t über die Niederlande und Belgien. Der Anteil hat sich damit mehr als verdoppelt. Dieser Biodiesel stammt allerdings nicht nur aus den Beneluxländern, sondern kommt aus Drittländern und wird dann in Mittel- und Nordeuropa verteilt.
 
Deutschland konnte mit gut 1,8 Mio. t auch eine Rekordmenge an Biodiesel ins Ausland absetzen, das waren rund 16 % mehr als im Vorjahr. Hauptabnehmerländer sind traditionell die Niederlande und Polen, deren Nachfrage sich in den vergangenen drei Jahren kaum verändert hat.
 
Rein rechnerisch erzielten die Exporteure für eine Tonne Biodiesel 820 Euro und damit 40 Euro/t weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wurde für die Importe 900 Euro/t gezahlt, das waren sogar 100 Euro/t weniger.

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