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IGC-Schätzung

Maisversorgung wird noch enger

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Josef Koch, agrarheute
am
27.10.2017

Nach der aktuellen IGC-Schätzung sinken die weltweiten Maisbestände noch stärker als bisher erwartet.

Trotz der leicht höheren weltweiten Maisernte von 1.034 Mio. t werden am Ende des Wirtschaftsjahres 2017/18 die Endbestände an Mais stärker zurückgehen als bisher erwartet. So geht der Internationale Getreiderat (IGC) in seiner Oktoberschätzung von einem Maisbestand von 203 Mio. t aus. Das sind 5 Mio. t weniger als noch vor vier Wochen geschätzt. 

Im Vergleich zum Vorjahr gehen die Bestände sogar um 32 Mio. t zurück. 

Grund für den massiven Abbau ist der höhere Weltmaisverbrauch. Er soll nun um 5 Mio. t auf 1.067 Mio. t steigen. So sehen die Londoner Experten vor allem einen höheren industriellen Maisverbrauch in China. 

In den wichtigen Maisexportländern bleiben indes die Maisbestände aufgrund der guten Ernten dort mit 82 Mio. t nahezu unverändert zum September. Gegenüber dem Vorjahr sollen sie sogar leicht um 3 Mio. t wachsen.

Im Sojabereich haben die IGC-Marktexperten indes die Weltsojaernte unverändert belassen. Allerdings haben sie den Verbrauch auf nun 353 Mio. t leicht angehoben. Damit sinken die Überschussbestände in der Welt auf 39 Mio. t. Das sind 4 Mio. t weniger als 2016.

 

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