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47. Wochen der Erzeuger und Vermarkter

Rapspreise: BayWa-Experte sieht Luft nach oben

Joerg-Simon Immerz beim Vortrag
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Dr.Uwe Steffin, agrarheute
am
24.11.2017

Zum 47. Mal findet in Herrsching die Woche der Erzeuger und Vermarkter statt. Spannende Aussichten und Tipps für den Rapsmarkt fasst agrarheute-Chefredakteur Dr. Uwe Steffin zusammen.

Kurzfristig Luft nach oben bei den Rapspreisen sieht Jörg-Simon Immerz, der beim Handelskonzern BayWa den operativen Handel mit Agrarerzeugnissen leitet. Zu viel Euphorie sei in den nächsten Wochen jedoch nicht angebracht, warnte Immerz die Rapsproduzenten bei den 47. Wochen der Erzeuger und Vermarkter in Herrsching.

"Wetterstory" könnte für Preisschub bei den Rapspreisen sorgen

Preisdruck von den Pflanzenölen deckle nämlich den Spielraum bei den Rapsnotierungen. Für einen stärkeren Preisschub bei unserer wichtigsten Ölsaat sei schon eine „Wetterstory“ notwendig, zum Beispiel aus Argentinien, die den Sojakomplex und in dessen Sog auch die Rapspreise nach oben katapultieren könne.

Expertenrat: Bei vernünftigen Rapspreisen zugreifen

„Wenn Sie in den nächsten Wochen Richtung Jahreswechsel vernünftige Kurse sehen, würde ich an Ihrer Stelle zugreifen“, so die klare Empfehlung von Immerz. Ein Vermarktungsschritt sei dann nicht nur bei alter Ernte sinnvoll, sondern auch beim 2018er Raps. Es sei nämlich alles andere als sicher, dass es im kommenden Frühjahr einen zusätzlichen Preisschub gebe.Diese optimistische Einschätzung aus dem Hause BayWa dürfte in Herrsching alle Rapserzeuger beruhigt haben, die den jüngsten Zwischenspurt der Rapspreise mit einem Achtmonatshoch von 371,50 €/t verpasst hatten. Am Donnerstag schloss die neue Ernte an der Matif dann bei nur noch 360 €/t. (us)

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