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Marktanalyse

Nach USDA-Report: Getreidepreise steigen

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Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Eva Eckinger/agrarheute
am
13.07.2016

Der Terminmarkt in Chicago reagierte mit steigenden Preisen bei Sojabohnen, Weizen und Mais auf den neuen USDA-Report. Der europäische Markt regierte deutlich neutraler und zum Teil sogar negativ.

Im aktuellen USDA-Report waren weder die Daten zum Sojamarkt, noch die neuen Bilanzen bei Mais und Weizen nicht wirklich bullisch, berichtet Marktexperte Dr. Olaf Zinke vom Fachportal agrarmanager. Unter anderem wurde die globale Ernte beim Weizen auf einen Rekordwert nach oben gesetzt.

Die globalen Weizenbestände wurden wegen eines (preisbedingt) deutlich größer eingeschätzten Futterverbrauchs nach unten korrigiert, befinden sich jedoch dennoch weiterhin auf einem Allzeithoch. Bei Mais sowie Sojabohne wachsen die globalen Bestände. Beim Weizen legten die Preise am US-Terminmarkt für den Septemberkontrakt um 1,9 Prozent auf 438,4 Cent je Buschel (145 Euro/t) zu und der Dezember verteuerte sich ebenfalls um 1,8 % auf  461 Cent je Buschel (153 Euro).

Europa: Raps, Mais und Weizen

Am europäischen Terminmarkt steigen die Rapspreise für die neue Ernte nur leicht um 0,50 Euro auf 354,75 Euro. Die vorderen Maispreise gaben hingegen leicht um 0,50 Euro auf 171,25 Euro nach und die neue Maisernte notierte unverändert bei 165,0 Euro. Beim Weizen notierten die Preise für die neue europäische Ernte am Dienstag Abend unverändert bei 161,0 Euro und für den Dezembertermin 0,25 Euro schwächer bei 164,25 Euro.

Für die Europäische Union hat das USDA die neue Weizenernte auf 156,5 Mio. t geschätzt. Die europäischen Exporte werden im neuen Wirtschaftsjahr bei 34,0 Mio. t erwartet. Die neue Maisernte in der Europäischen Union erwartet das USDA bei 63,8 Mio. t.

Auf der Internetseite des agrarmanagers finden Sie die vollständige Analyse.

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