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Analyse

Weizenpreise stürzen weiter ab

Weizenkoerner auf einem Anhaenger mit Taschenrechner
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Dr.Olaf Zinke, agrarheute
am
30.08.2017

Russlands große Weizenernte drückt auf die Weizenpreise. In Europa fallen die Weizenpreise am Termin- und am Kassamarkt weiter.

Die europäischen Weizenpreise hatten sich in der vorigen Woche auf niedrigem Niveau behauptet.  Am Montag ging es jedoch wieder nach unten. Am Dienstag rutschten die Preise im laufenden Handel zweitweise auf den tiefsten Stand seit Mai 2016 - also seit 15 Monaten.

Weizenpreise fallen auch am Kassamarkt

An den deutschen Exporthäfen sind die Weizenpreise ebenfalls weiter zurückgegangen. Am Dienstag notierte man

  • Brotweizen mit 12 % Protein nur noch mit 158 Euro/t. In der Woche zuvor hatte man den Brotweizen in Hamburg mit 162 Euro gehandelt.
  • A-Weizen mit 13 % Protein mit 163 Euro/t und damit 6 Euro weniger als in der vorigen Woche und 8 Euro weniger als im vorigen Jahr (171).
  • E-Weizen mit 14 % Protein mit 180 Euro/t. In der Woche zuvor wurden für E-Weizen 184 Euro geboten u Im Vergleich zum vorigen Jahr (190 Euro) sind die E-Weizenpresie derzeit 10 Euro niedriger.

Russische Weizenernte drückt euopäische Weizenpreise

Wie Marktexperte Dr. Olaf Zinke vom agrarmanger schreibt, drückt vor allem die riesige russische Weizenernte, die an den wichtigsten internationalen Handelsplätzen die Richtung bei den Preisen vorgibt, aif die Preise. Für die Europäer kommt erschwerend hinzu, dass der zuletzt immer schneller steigende Euro die Wettbewerbsfähigkeit an den Exportmärkten rasant verschlechtert hat und für zusätzlichen Druck auf die Weizenpreise am Binnenmarkt sorgt.

Die Hintergründe zum Absturz der Weizenpreis erfahren Sie in der vollständigen Analyse von Dr. Olaf Zinke.

 

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