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US-Schätzung

Weltweite Maisernte niedriger als erwartet

Josef Koch, dlz agrarmagazin
am
13.09.2016

Die weltweite Maisernte wird etwas kleiner ausfallen als bisher erwartet. Die Versorgungslage bleibt jedoch gut.

In der aktuellen Septemberschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) soll die weltweite Körnermaisernte nun nur 1.026,6 Mio. t betragen. Das sind knapp 2 Mio. t weniger als noch im August prognostiziert. Da auch der Maiseinsatz im Futter zurückgenommen wurde, sinken die weltweiten Endbestände an Mais nur leicht um 1,4 Mio. t auf 219,46 Mio. t ab, was aber immer noch einem Rekord entspricht.

Im Wesentlichen bleibt es daher bei der guten Versorgungslage. An der Chicagoer Börse löste die neue Schätzung keine Panik aus.

Wesentlicher Grund für die leicht Zurücknahme der August-Rekordschätzung ist die niedrigere US-Ernte. Sie soll nur noch bei 383,4 Mio. t liegen. Das sind 0,5 Prozent weniger als im August vorhergesagt.

Auch die EU-Ernte sehen die US-Schätzer etwas schwächer als noch im August. Sie soll nun nur noch bei 61,15 Mio. t betragen, was einem Minus von knapp 1 Mio. t entspricht. Da auch der Einsatz im Futter mit 73,20 Mio. t leicht niedriger erwartet wird, gehen die Endbestände 2016/17 leicht um 0,4 Mio. t auf 5,19 Mio. t zurück.

Maisernte: Körner zählen dann Häcksler einstellen

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