Login
Crop-Monitoring

Wetter sorgt für Preisrallye in den USA

Thumbnail
Dr.Olaf Zinke, agrarheute
am
02.05.2018

Verantwortlich für die Preisrally in den USA sind das schwache Crop-Monitoring beim Winterweizen und der große zeitliche Rückstand bei der Aussaat von Mais und Sommerweizen.

Das USDA stufte am 29. April lediglich 33 % der Weizenpflanzen in die beiden besten Kategorien gut und sehr gut ein. Das waren 2 Prozentpunkte mehr als in der vorigen Woche. Gleichzeitig sind dies jedoch 21 Prozentpunkte weniger als im vorigen Jahr.

In dem mit Abstand wichtigsten Weizen-Anbaustaat Kansas, kamen lediglich 13 % der Weizenpflanzen in die beiden besten Kategorien. Die Ährenbildung hat erst bei 19 % der Weizenpflanzen begonnen, im Vergleich zu 41 % (!!) im vorigen Jahr und 30 % im langjährigen Mittel.

Die Aussaat des Sommerweizens ist witterungsbedingt (Kälte, Schnee, Regen) mit 10 % der erwarteten Aussaatfläche weiterhin exterm niedrig. Im Vergleich zur Vorwoche hat die Fläche um 7 Prozentpunkte erhöht. Im langjährigen Mittel waren zu diesem Termin bereits 36 % der Sommerweizenflächen bestellt und im vorigen Jahr waren es rund etwa 30 %. 

Witterungsbedingt ebenfalls deutlich im Rückstand ist die Maisaussaat in den USA. Am Ende der vorigen Woche waren erst 17 % der geplanten Flächen bestellt, im Vergleich zu 27 % im langjährigen Mittel und 32 % im vorigen Jahr. In den beiden wichtigsten Anbaustaaten Illinois und Iowa lag der Aussaatfortschritt Ende April bei 32 % und 17 %.

Die Aussaat von Sojabohnen war bis zum 29. April etwa zu 5 % erfolgt, im Vergleich zu ebenfalls 5 % im langjährigen Mittel und zu 9 % im vorigen Jahr. In den beiden wichtigsten Anbaustaaten Illinois und Iowa lag der Aussaatfortschritt Ende April bei 7 % und 3 %.

Auch interessant