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Veggie-Trend

Wiesenhof lässt „Fischstäbchen“ auf dem Acker wachsen

Das Wiesenhof-Geflügelwerk in Lohne, Niedersachsen
am Freitag, 02.10.2020 - 11:26 (Jetzt kommentieren)

Die PHW-Gruppe baut das Geschäft mit pflanzenbasierten Fleisch- und Fischalternativen aus. Der Rohstoff kommt vom Acker.

Der Markt für Fleischersatzprodukte ist zwar eine Nische, aber eine boomende. „Im 1. Halbjahr 2020 ist der Absatz um 64,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen“, sagt Dr. Ingo Stryck. Er ist Marketing-Geschäftsführer bei Wiesenhof, der bekanntesten Marke des Geflügelkonzerns PHW-Gruppe.

Das rasante Wachstum ist Grund genug für das Unternehmen, jetzt eine eigene Marke für Fleisch- und Fischersatzprodukte auf Basis pflanzlicher Rohstoffe einzuführen. Unter dem Namen „Green Legend“ findet der Verbraucher seit Anfang Oktober fünf vegane „Wursterzeugnisse“ sowie sechs Fleisch- und Fischalternativen in den Regalen des Einzelhandels.

Erbsen und Ackerbohnen, Mais und Weizen sind die Grundlage

Nach Angaben der PHW-Gruppe werden für Green Legend keinerlei tierische Inhaltsstoffe verwendet, weder Fleisch noch Eier, Milch oder Milchzucker. Die Hauptzutaten für die veganen Frikadellen und „Fischstäbchen“ wachsen auf dem Feld: Erbsen, Ackerbohnen, Mais und Weizen. Soja, Palmfett und Kokosöl werden laut PHW nicht eingesetzt.

Die PHW-Gruppe ist bereits 2015 in den Markt für vegane Lebensmittel eingestiegen. Neben eigenen Produkten vertreibt der niedersächsische Geflügelhersteller in Lizenz auch die Veggie-Burger des kalifornischen Start-ups Beyond Meat. Darüber hinaus investiert die Gruppe in strategische Beteiligungen und hat gemeinsam mit dem pflanzenbasierten US-Lebensmittelhersteller LiveKindly ein Joint Venture gegründet.

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