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Milchvermarktung

Lactalis: Omira-Bauern lehnen Angebot ab

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Josef Koch, agrarheute
am
15.02.2019
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Die Omira-Bauern wollen weitere Zugeständnisse von Lactalis. Der Molkereikonzern hält noch an 4 Mio. Euro Schadenersatz fest.

Omira-Neuburg-Milchsammelwagen

Im Streit um die Rückforderung von 23,5 Mio. Euro ist zwischen dem Molkereikonzern Lactalis und der Omira Oberland-Milchverwertung GmbH (OOMV) keine außergerichtliche Lösung in Sicht. Bei den Omira-Milchbauern ist das Vergleichsangebot der Franzosen in einer ersten Prüfung durchgefallen, berichtet Südkurier online.

Sie teilen auf Nachfrage von Südkurier mit: "Nach kursorischer Prüfung gehen wir nicht davon aus, dass der Vorschlag als Basis für eine gütliche Einigung zwischen den Parteien geeignet ist." Neben den "haltlosen" Forderungen von 19,5 Mio. Euro für einen angeblich erhöhten Lieferpreis sei der Aufwand für den Brandschutz ausdrücklich in die Vertragsurkunde aufgenommen worden.

Wird ein Gericht die Ansprüche abwehren?

"Auch die weiteren Ansprüche können auf Basis der von Lactalis übermittelten Unterlagen weder dem Grunde nach noch in der geltend gemachten Höhe nachvollzogen werden", teilte die OOMV mit. Die Milchbauern äußern sich sehr zuversichtlich, dass die Ansprüche vor Gericht abgewendet werden können, sollten sich die Parteien nicht außergerichtlich verständigen.

Lactalis hatte die OOMV wegen arglistiger Täuschung auf 23,5 Mio. Euro verklagt. Vor kurzem hatte Lactalis jedoch auf die Forderung von 19,5 Mio. Euro verzichtet.

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