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Milchbranche

Molkereigenossenschaft Pleystein geht zu Bayernland

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Josef Koch, agrarheute
am
23.05.2018

Die Bayernland eG wird ab 1. Januar 2019 die Molkereigenossenschaft Pleystein aufnehmen. Sie ist nun das dritte Primärmitglied.

Aufsichträte Pleystein eG-Bayernland eG

Die Molkereigenossenschaft Pleystein wird ab 1. Januar 2019 als dritte Primärgenossenschaft neben der Domspitzmilch eG Regensburg und der Käserei Bayreuth eG ihre Milch an die Bayernland eG liefern.

Derzeit liefern die Pleysteiner noch ihre Milch zur Privatmolkerei Bechtel in Schwarzenfeld. Nach agrarheute-Recherchen waren vielen Lieferanten der Molkereigenossenschaft die immer höheren Auflagen der Privatmolkerei zu viel. Bechtel beliefert unter anderem Lidl mit Milchprodukten der Marke "Ein gutes Stück Heimat".  

In einer gemeinsamen Sitzung der Gremien aller beteiligten Genossenschaften haben die Vorstände und Aufsichtsräte die Zusammenarbeit formal beschlossen. Vor wenigen Wochen hatten Vorstände und Aufsichtsräte der Molkereigenossenschaft Pleystein sich für die Kooperation ausgesprochen.

Die Milch der Molkereigenossenschaft Pleystein soll zukünftig im Bayernland-Milchhof Amberg, der gegenwärtig deutlich ausgebaut wird, und in der Bayernland-Käserei Bayreuth, die bis 2021 umfassend erweitert wird, zu Käse und anderen Milchprodukten verarbeitet werden.

Leistungsfähiger Verbund soll die Wirtschaftlichkeit sichern

Die Molkereigenossenschaft Pleystein eG besteht aus rund 175 Milcherzeugern in Nordostbayern mit etwa 40 Mio. kg Milch pro Jahr.

Der Vorstandsvorsitzende der Bayernland eG, Albert Deß, und der Aufsichtsratsvorsitzende der Bayernland eG, Herbert Sachs, stellten heraus, dass es für die Milcherzeuger zunehmend wichtiger werde, sich selbst um ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten zu kümmern. Hierfür sei der Verbund in einer großen leistungsfähigen Molkereigenossenschaft wie der Bayernland eG ideal.

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