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Ökolandbau

Naturland: Marktgesellschaft verzeichnet bestes Jahr

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Josef Koch, agrarheute
am
20.12.2017

Die Naturland Marktgesellschaft ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr kräftig gewachsen. Die Aktionäre können sich über eine deutliche Wertsteigerung freuen.

Naturland-Marktgesellschaft

Die Naturland Marktgesellschaft hat im Geschäftsjahr 2016/17 neue Rekorde erzielt. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 lag bei 70 Mio. Euro, der Überschuss bei über 272.000 Euro. Das war seit dem 25-jährigen Bestehen das erfolgreichste Geschäftsjahr, wie Aufsichtsrat und Vorstand die Aktionäre auf der Hauptversammlung der Marktgesellschaft informierten.

Der gesamte Überschuss wurde zur weiteren Stärkung der Markgesellschaft als Rücklage eingestellt. „Die Umsätze sind in allen Ressorts um rund 15 Prozent gewachsen“, sagte Geschäftführer Jörg Große-Lochtmann.

„Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Wert der Aktien wieder. Unsere Anteilseigener können sich
für das ablaufende Wirtschaftsjahr über einen Mehrwert um 10 Prozent freuen.“ Zusätzlich gab es im vergangenen Jahr die größte Eigenkapitalerhöhung mit über 613.000 Euro durch die Landwirte seit Bestehen. Damit bleibe das Unternehmen sehr gut für die Zukunft und den wachsenden Bio-Markt aufgestellt, so Große-Lochtmann.

Landwirte können noch Anteile zeichnen

Die seit über 25 Jahren deutschlandweit arbeitende Erzeugergemeinschaft für Bio-Bauern bietet Landwirten ein Rundum-Programm. Neben eigenem Saatgut verkauft die Marktgesellschaft Getreide, Tiere und Gemüse von über 2.000 Bio-Höfen. Rund 900 bäuerliche Betriebe sind Anteilseigner. Das Unternehmen wurde vor drei Jahren von einer GmbH in eine AG umgewandelt.

Besonders erfolgreich gestalte sich laut Marktgesellschaft die Zusammenarbeit mit dem Naturland Verband. Gemeinsam sucht man weiter neue Landwirte, um die steigenden Nachfrage nach Naturland Produkten decken zu können.  Auch im laufenden Geschäftsjahr haben neue Aktionäre ab Januar 2018 die Möglichkeit, Anteile der Marktgesellschaft zu zeichnen. Alle Aktien sind namensgebunden und werden nur an ökologisch wirtschaftende Landwirte vergeben. So  bleibt die Marktgesellschaft zu 100 % in Bauern-Hand.

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