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Bodenmarkt

NRW: Ein Hektar kostet 48.085 Euro im Schnitt

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Anke Fritz, agrarheute
am
27.07.2018

Die Bodenpreise steigen in Nordrhein-Westfalen weiter. Im vergangenen Jahr mussten Landwirte im Schnitt 48.085 Euro je Hektar zahlen, dass sind 8 Prozent mehr.

In Nordrhein-Westfalen ist der Kaufwert von landwirtschaftlich genutzten Flächen im vergangenen Jahr weiter deutlich gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als amtliche Statistikstelle des Landes berichtet, kletterte der durchschnittliche Kaufwert je Hektar im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf 48.085 Euro.

Im Jahr 2016 waren die Preise im Mittel um 15,0 % gestiegen; seit 2007, als im Schnitt 26.750 Euro/ha gezahlt wurden, beläuft sich das Plus auf 80 %. Die Kaufsumme aller veräußerten Flächen stieg 2017 ebenfalls und lag mit 170 Mio Euro um 5 % über der des Vorjahres.
 

Verkäufe gehen zurück

Laut Angaben von IT.NRW waren die Verkäufe an landwirtschaftlich genutzter Fläche 2017 rückläufig. Landesweit wurden 2.356 Grundstücke mit insgesamt 3.541 ha verkauft; damit reduzierten sich die Veräußerungen um 9,1 % und die dabei gehandelte Fläche um 2,8 %. Am deutlichsten nahmen die Verkäufe mit 23,4 % beziehungsweise 17,4 % in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Arnsberg ab.

Während allerdings im Regierungsbezirk Detmold die mit 35.571 Euro/ha niedrigsten durchschnittlichen Kaufwerte registriert wurden, mussten die Käufer im Regierungsbezirk Münster im landesweiten Vergleich am tiefsten in die Taschen greifen und pro Hektar im Mittel 76.050 Euro zahlen.

Mit Material von AgE

Bodenpreise: Das kosteten landwirtschaftliche Flächen 2017

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