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Agrarhandel

Sondereffekt verhilft BayWa zum Gewinnsprung

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Josef Koch, agrarheute
am
06.03.2018

Die BayWa AG hat 2017 deutlich mehr verdient. Das ist aber auch auf einen Sondereffekt zurückzuführen. Aktionäre sollen mehr Dividende bekommen.

BayWa-Konzernzentrale München

Der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa AG hat im Geschäftsjahr 2017 Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steigern können.  Der Umsatz des Konzerns kletterte 2017 um 6,6 Prozent auf 16,1 Mrd. Euro. Das EBIT stieg gar um 18,4 Prozent auf 171,3 Mio. Euro.

Die kräftige Ergebnissteigerung ist aber auch auf einen Sondereffekt zurückzuführen. So hat die BayWa im vergangenen Jahr den Verkauf der Konzernzentrale in München vollzogen. Die Zentrale hat der Konzern aber zurückgemietet und im November 2017 nach der kompletten Revitalisierung und Aufstockung des Gebäudes wieder bezogen.

Besseres Ergebnis im Agrarbereich

 Alle Segmente der BayWa trugen zu dem guten Geschäftsergebnis des vergangenen Jahres bei. Das Segment Energie, zum großen Teil getragen von der sehr guten Entwicklung bei den Regenerativen Energien, schloss auf einem ähnlich hohen Niveau ab wie 2016.

Das Segment Agrar konnte sich entgegen des Branchentrends erheblich verbessern. „Dies ist besonders hervorzuheben, da die deutschen Agrarhändler das dritte Jahr in Folge mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen hatten“, betonte der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz. Das Segment Bau entwickelte sich ebenfalls weiter positiv.

Lutz kündigte an, dass der Vorstand der BayWa AG dem Aufsichtsrat eine Erhöhung der Dividende um 5 Cent auf 0,90 Euro pro Aktie vorschlagen wird.

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