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Warenterminbörse

Börsenlatein: Diese Begriffe sollten Sie kennen

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Felix Baumeister, agrarheute ,
am
17.02.2018

Im Wörterdschungel der Warenterminbörse kann man schnell den Durchblick verlieren. Mit diesen Börsenbegriffen finden Sie sich zurecht.

Allgemeine Begriffe

Basis:

Die Differenz zwischen dem lokalen Kassapreis und dem entsprechenden Terminmarktkurs, meist eine negative Zahl (Basis = Kassapreis - Terminmarktpreis).

Transaktionskosten:

Entgelt, das ein Broker für die Ausübung einer Order erhält.

Spekulant:

Ein Marktteilnehmer, der in Erwartung von Gewinnen mit Futures und Optionen handelt, ohne ein Interesse an einer Preisabsicherung physischer Ware zu haben.

Future:

Ein standardisierter und rechtlich verbindlicher Vertrag über den Kauf oder Verkauf von Ware mit festgelegter Menge und Qualität an einem bestimmten Liefertermin.

Margin/Mindesteinschusspflicht:

Sicherheitsleistung, die jeder Akteur an der Warenterminbörse vor Handelsbeginn hinterlegen muss. Die Höhe ist abhängig vom Kontrakt und der Zahl der Kontrakte.

Margin Call:

Entwickeln sich die Börsenkurse zum Nachteil des Anlegers, muss er den Saldo auf seinem Börsenkonto bis zum Erhalt der Mindestmarge ausgleichen.

Begriffe zu Optionen

Prämie:

Der aktuelle Preis einer Option.

Ausübungspreis (Strike Preis):

Jener Preis, für den der Besitzer einer Call- oder Put-Option das Recht zum Kauf beziehungsweise Verkauf des zugehörigen Futures nutzen kann.

Option:

Gibt dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht) ein Vertragsangebot zeitlich befristet anzunehmen.

Call-Option:

Eine Option, die ihrem Inhaber innerhalb der Optionslaufzeit das Recht einräumt, den zugehörigen Futures zum Ausübungspreis zu kaufen.

Put-Option:

Eine Option, die ihrem Inhaber innerhalb der Optionslaufzeit das Recht einräumt, den zugehörigen Futures zum Ausübungspreis zu verkaufen.

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