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Börsentelegramm

Getreidepreise steigen wieder

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am Montag, 12.11.2018 - 17:25 (Jetzt kommentieren)

Die europäischen Weizenpreise haben sich in der vorigen Woche knapp behauptet. Zum Beginn der neuen Woche legen die Preise jedoch zu.

Für den Raps ging es am Ende der vorigen Woche kräftig nach oben. Am heutigen Montag startet der Handel seitwärts. Beim Mais haben sich die Kurse in der vorigen Woche behauptet. Am Montag beginnt der Mais den Handel deutlich im Plus. Die Kurse für Futtergerste haben sich am Kassamarkt auf hohem Niveau behauptet.

Der Euro hat im Verlauf der vorigen Woche kräftig an Wert verloren und beginnt den Handel am heutigen Montag unter 1,13 USD. Das ist der schlechteste Wert seit Juni 2017.

Die Rohölpreise  (WTI) sind in der vorigen Woche auf 60 USD je Barrel gefallen. Das ist der niedrigste Ölpreis seit Beginn des Jahres.

Weizenpreise wieder über 200 Euro

Weizenpreise

Die Weizenpreise haben sich im Wochenvergleich behauptet. Unterstützung kam zuletzt vom deutlich schwächeren Euro.

Der vordere Dezembertermin für den MATIF-Weizen beendete den Handel am Freitag bei 199,50 Euro. Das waren 0,50 Euro weniger als am Vortag und 1,25 Euro weniger als in der Vorwoche. Der nachfolgende Märzkontrakt 2019 wurde am Freitag mit 202,75 Euro notiert. Das war ebenfalls ein Minus von 1,25 Euro zur Vorwoche.

Am deutschen Kassamarkt haben sich die (nominellen) Preise im Wochenvergleich ebenfalls knapp behauptet. Am Exporthafen Hamburg wurde der Brotweizen am Freitag mit 203 Euro notiert. Das war ein Euro weniger als in der Woche zuvor.

Vom wichtigsten französischen Handelsplatz Rouen meldete man am vorigen Freitag für den dort angelieferten Brotweizen Preise von 198 Euro/t. Das waren zwei Euro mehr als in der Woche zuvor.

Am heutigen Montag beginnen die Weizenpreise den Handel an der MATIF im Plus. Der Dezembertermin wird am Nachmittag mit 201 Euro notiert und damit 1,50 Euro höher als am Freitag und zudem über der 200-Euro-Marke.

Maispreise knapp behauptet

Maispreise

Die Maispreise haben sich am Terminmarkt im Wochenvergleich knapp behauptet.

Der vordere Januarkontrakt für den MATIF-Mais notierte am Freitag bei 171,75 Euro. Das war 1,0 Euro weniger als am Vortag und 1,25 Euro weniger als eine Woche zuvor. Der nachfolgende Märztermin 2019 beschloss den Handel am Freitag bei 174 Euro. Das war ein Minus von 1,0 Euro zur Vorwoche.

Am Hamburger Hafen wurde Importmais zur Auslieferung im November mit 178,50 Euro notiert und damit 2,0 Euro billiger als eine Woche zuvor. Der Januartermin wurde mit 180 Euro/t gehandelt.

Am heutigen Montag legen die Maispreise an der MATIF deutlich zu. Der vordere Januartermin wird im mit 173,50 Euro notiert. Das ist ein Plus von 1,75 Euro.

Rapspreise erreichen 380-Euro-Marke

Rapspreise

Die Rapsreise sind am Terminmarkt in der vorigen Woche gestiegen. Der Novemberkontrakt für den MATIF-Raps beendete den Handel am vorigen Freitag bei 380 Euro/t. Das waren 3,50 Euro höhere Preise als am Vortag und zugleich 4,25 Euro mehr als eine Woche zuvor.

Der nachfolgende Februartermin wurde am Freitag ebenfalls mit 380 Euro notiert. Da ist ein Wochenplus von 4,0 Euro.

Am Kassamarkt in Hamburg wurde Raps am vorigen Freitag mit 372 Euro notiert und damit (anders als am Terminmarkt) 4 Euro niedriger als eine Woche zuvor.

Am heutigen Montag bewegen sich die Rapspreise an der MATIF seitwärts. Der Novembertermin wird am Nachmittag weiterhin mit 380 Euro notiert.

Futtergerste seitwärts, Futterweizen behauptet

Seitwärts ging es im Wochenvergleich mit den (nominellen) Preisen für Futtergerste. Am Hamburger Exporthafen lagen die Preisangebote am Freitag bei 205 Euro/t. Das waren die gleichen Gersten-Preise wie in der Woche zuvor. Für die Anlieferung im Dezember wurden ebenfalls 205 Euro geboten.

Futterweizen notierte in Hamburg am Freitag bei 201 Euro und damit 1 Euro niedriger als in der Woche zuvor und zudem 4 Euro billiger als Gerste.

In Südoldenburg wurden für Futterweizen zur Anlieferung im November 214 Euro geboten. Das eben so viel wie vor einer Woche.

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