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Börsentelegramm

Rapspreise auf Dreijahrestief, Weizen und Mais schwächer

am Mittwoch, 24.01.2018 - 09:55 (Jetzt kommentieren)

Am Dienstag haben die Preise für Weizen, Raps und Mais am europäischen Terminmarkt erneut nachgegeben.

Der Euro beendete den Handel am Dienstag bei 1,22315 USD und damit 0,3 % höher als am Vortag. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch legen die Eurokurse weiter auf 1,2365 USD zu. Die Rohölpreise (WTI) sind am Dienstag kräftig um 1,4 % von 63,57 USD auf 64,47 USD gestiegen.

Am Terminmarkt in Chicago haben die Weizenpreise am Dienstag deutlich um 1,0 % nachgegeben. Die Preise für den proteinreichen Kansas-Weizen gingen trotz der anhaltenden Trockenheit in den südlichen Weizenanbaugebieten um 1,2 % zurück. In Minneapolis notierten die Preise für Sommer-Weizen 0,3 % schwächer.

Die Maispreise sind in Chicago am Dienstag um 0,2 % zurückgegangen. Dagegen ging es für die Sojapreise um 0,2 % und für Sojaschrot um 0,3 % nach oben. Grund sid die anhaltenden Befürchtungen über trockenheitsbedingte Produktionsausfälle in Nordargentinien und in Südbrasilien sowie über die witterungsbedingten (Regen) Ernteverzögerungen in Zentral-Brasilien (10 bis 15 Tage). Die Preise für Sojaöl sind sogar um 1,0 % gestiegen und auch für Palmöl ging es den dritten Tag hintereinander nach oben.

Am heutigen Mittwoch startet der Weizen in Chicago im grünen Bereich in Handel. Der Mais beginnt  Tag ebenfalls leicht im Plus und die Sojabohne notiert zunächst ganz leicht im roten Bereich.

MATIF-Weizenpreise erneut unter Druck

Die europäischen Weizenpreise haben Dienstag leicht nachgegeben. Ursachen waren der weiter steigenden Euro sowie die deutlich nachgebenden Weizenpreise in den USA.

Der vordere Märzkontrakt 2018 beendete den Handel am Dienstag mit 155,50 Euro/t und damit 0,25 Euro niedriger. Der nachfolgende Maikontrakt 2018 beschloss den Handel bei 158,25 Euro/t und damit 0,50 Euro im Minus.

Die Preisvorstellungen für die neue Ernte 2018 (September) lagen bei 164 Euro und damit 0,50 Euro niedriger als Vortag. Gleichzeitig waren die Preise für neue Ernte 8,50 Euro höher als für den vorderen Märztermin.

MATIF-Maispreise knapp behauptet

Die Maispreise sind am europäischen Terminmarkt am Dienstag ganz leicht zurückgegangen bzw. konnten sich knapp behaupten. Ursache waren die ebenfalls  etwas schwächeren Preise in den USA und am Weltmarkt.

Der vordere Märzkontrakt für den Matif-Mais notierte am Dienstag bei 151,75 Euro und damit 0,25 Euro niedriger als am Tag zuvor. Der nachfolgende Junitermin wurde am Dienstag mit 158,50 Euro gehandelt und damit 0,25 Euro niedriger als am Tag zuvor.

Die Preise für die neue Ernte 2018 (November) lagen am Dienstag bei 163,75 Euro und 0,25 Euro niedriger als am Vortag und immerhin 12,0 Euro höher als der vordere Märztermin.

Rapspreise rutschen auf Dreijahrestief

Die europäischen Rapspreise haben sind am Dienstag weiter zurückgegangen und schlossen auf einem neuen Dreijahrestief. Auch die leichten Preisaufschläge bei Sojabohnen und der kräftige Anstieg der Palmölölpreise haben den Rapspreisen geholfen.

Der vordere Februartermin 2018 notierte am Dienstag bei 344,25 Euro und damit 0,50 Euro niedriger als am Vortag. Der Maitermin 2018 wurde am Dienstag mit 347,50 Euro notiert und damit 1,0 Euro niedriger als am Vortag.

Die neue Rapsernte (August 2018) beendete den Handel am Dienstag mit 346,25 Euro und damit 0,75 Euro niedriger. Außerdem handelte man die neue Ernte 2,0 Euro höher als den vorderen Februartermin.

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