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Börsentelegramm

US-Rallye zieht Getreidepreise nach oben

am Montag, 30.04.2018 - 13:36 (Jetzt kommentieren)

Am Freitag haben die Rapspreise nachgegeben. Für Weizen und Mais konnten sich die Kurse halten oder leicht zulegen.

CBOT Weizen

Am heutigen Montag können sich die europäischen Preise für Raps, Weizen und Mais durchweg erholen. Ursache ist der sehr kräftige Preisanstieg in Übersee.

Der zuletzt deutlich schwächere Euro hatte sich am Freitag bei 1,2133 USD stabilisiert. Am heutigen Montag gehen die Eurokurse im vorbörslichen Handel jedoch weiter auf 1,2110 USD zurück.  

In den USA sorgen anhaltende Spekulationen über die witterungsbedingt sehr langsame Aussaat bei Mais, Soja und Sommerweizen für kräftig steigende Risikoprämien und höhere Preise.

Die US-Weizenpreise hatten den Handel am Freitag in Chicago mit einem kräftigen Plus von 3,1 % beendet. Der proteinreiche Kansas-Weizen legte um 2,1 % zu. Der Sommer-Weizen in Minneapolis ging um 1,3 % nach oben.

Die US-Maispreise beendeten den Handel am Freitag 0,9 % höher. Die Preise für Sojabohnen legten um 1,7 % zu. Für Sojaschrot sind die Kurse noch deutlich stärker um 3,7 % gestiegen, während die Preise für Sojaöl jedoch um 1,2 % zurückgingen.

Am heutigen Montag beginnt der Handel in Chicago für Weizen, Mais und Soja erneut mit kräftigen Preisaufschlägen sehr weit im grünen Bereich.

Die Rohölpreise (WTI) hatten sich am Freitag bei 68,10 USD je Barrel behauptet. Am heutigen Montag geben die Ölpreise im vorbörslichen Handel jedoch recht deutlich auf 67,37 USD  nach.

MATIF-Weizen deutlich im Plus

Matif Weizen

Die europäischen Weizenpreise sind im Verlauf der vorigen Woche gestiegen. Die neue Woche beginnt erneut mit steigenden Kursen. Ursache für den Preisanstieg sind die witterungsbedingt steigenden Weizenpreise in den USA.

Dort sorgen das sehr langsame Aussaattempo bei Sommerweizen sowie der extrem schwache Zustand des Weiterweizens für steigende Kurse. Der schwächere Euro hilft den Preisen ebenfalls nach oben.

Der vordere Maikontrakt beendete den Handel am Freitag bei 166,25 Euro/t und damit 0,25 Euro höher als am Vortag. Im Vergleich zur Vorwoche (163 Euro) haben die Kurse 3,25 Euro zugelegt. Vor einem Jahr notierte der Weizen zum gleichen Termin bei 166 Euro je t und damit etwa auf dem  gleichen Niveau wie jetzt.

Die neue Ernte 2018 (September) wurde am Freitag mit 169,75 Euro gehandelt und damit unverändert zum Vortag. Gleichzeitig waren die Preise für neue Ernte jedoch 3,50 Euro höher als vor einer Woche (166,25 Euro).

Der nachfolgende Dezemberkontrakt wurde am Freitag mit 172,50 Euro notiert und damit 0,50 Euro schwächer als am Vortag und 2,50 Euro höher als vor einer Woche.

Am heutigen Montag beginnen die  Weizenpreise den Handel erneut weit im grünen Bereich. Der auslaufende Maitermin wird zunächst mit 168 Euro gehandelt und damit 1,75 Euro höher. Die neue Ernte notiert bei 171 Euro und damit 1,25 Euro im Plus.

Maispreise legen wieder zu

MATIF Maispreise

Die Maispreise sind am europäischen Terminmarkt in der vorigen Woche wieder etwas gestiegen und beginnen den Handel auch in der neuen Woche fester.

Der vordere Junikontrakt notierte am Freitag bei 163,50 Euro und damit 0,75 Euro im Plus. Im Vergleich zur Vorwoche (162,50 Euro) haben die Maispreise um 1,0 Euro zugelegt. Vor einem Jahr lagen die Maispreise zu diesem Termin bei 172,50 Euro je t und damit 11,0 Euro höher.

Der nachfolgende Augusttermin wurde am Freitag mit 169,75 Euro gehandelt und damit 0,75 Euro höher als am Vortag und 1,50 Euro höher als vor einer Woche.

Die neue Ernte 2018 (November) beendete den Handel am Freitag bei 169,25 Euro. Das war ein Aufschlag von 0,25 Euro zum Vortag. Gleichzeitig waren die Preise 3,25 Euro höher als vor einer Woche (167,50).

Im Vergleich zum vorderen Junitermin waren die Preise für die neue Maisernte 5,75 Euro höher.

Am heutigen Montag starten die vorderen Maispreise erneut etwas fester in den Handel. Der Junitermin wird zunächst mit 164,25 Euro notiert und damit 0,75 höher. Die neue Ernte (November) handelt man mit 170 Euro je t und damit ebenfalls 0,75 Euro im Plus.

Neue Rapsernte bewegt sich seitwärts

MATIF Raps August

Die Rapspreise waren in der der vorigen Woche auf den tiefsten Stand seit November 2014 gefallen. Außerdem hat es für den auslaufenden Maitermin auch noch technisch bedingte sehr heftige Preiskorrekturen gegeben. Druck kam zudem von den weiter falllenden Palmölpreisen.

Der auslaufende Maitermin 2018 notierte am Freitag nur noch bei 325,75 Euro und damit 9,0 niedriger als am Vortag und auf dem niedrigsten Stand seit November 2014. Im Vergleich zur Vorwoche (340 Euro) waren die Preise damit 14,25 Euro gefallen. Vor einem Jahr lagen die Rapspreise zu diesem Termin bei 397 Euro je t und damit 71 Euro höher.

Die neue Rapsernte (August 2018) beendete den Handel am Freitag mit 343 Euro und damit 2,25 Euro niedriger als am Vortag. Gleichzeitig waren die Preise für die neue Ernte 0,25 Euro höher als eine Woche zuvor (343 Euro).

Der nachfolgende Novemberkontrakt wurde am Freitag mit 349,25 Euro notiert und damit 0,75 Euro niedriger als am Vortag und 1,0 Euro höher als in der vorigen Woche.

Am heutigen Montag legen die Rapspreise zum Handelsbeginn wieder zu. Der Maitermin wird mit 328 Euro gehandelt und damit 2,25 Euro höher. Die neue Ernte (August) wird zunächst mit 345,25 Euro notiert und damit 2,0 Euro im Plus.

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