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Börsentelegramm

Weizen und Mais schwächer, Raps erholt

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am Dienstag, 15.05.2018 - 15:56 (Jetzt kommentieren)

Am Montag sind die europäischen Weizenpreise zurückgegangen. Auch für den Mais ging es zum Wochenbeginn nach unten. Dagegen konnten die Rapspreise zulegen.

Rohöl

Damit folgten die Preise am europäischen Terminmarkt in etwa den Vorgaben aus Übersee.

Der Euro hat am Montag ganz leicht um 0,1 % auf 1,19715 USD nachgegeben. Am heutigen Dienstag gehen die Eurokurse im laufenden Handel weiter auf 1,1948 USD zurück. 

Die US-Weizenpreise haben den Handel in Chicago am Montag mit einem weiteren deutlichen Minus von 1,5 % beendet. Der proteinreiche Kansas-Weizen ging sogar um 1,6 % zurück. Der Sommer-Weizen in Minneapolis verlor lediglich 0,4 %.

Die US-Maispreise beendeten den Handel am Montag nahezu unverändert. Die Preise für Sojabohnen sind hingegen um 1,5 % gestiegen. Für Sojaschrot haben die Kurse um 2,4 % zugelegt. Dagegen ging es für Sojaöl ganz leicht um 0,2 % nach unten.

Am heutigen Dienstag beginnt der Handel in Chicago für Weizen und für Mais seitwärts. Sojabohnen bewegen sich hingegen nach unten.

Die Rohölpreise (WTI) sind am Montag ganz leicht auf 70,96 USD je Barrel gestiegen. Am heutigen Dienstag legen die Ölpreise im laufenden Handel deutlich auf 71,59 USD zu.

MATIF-Weizen weiter unter Druck

matif weizen

Die Weizenpreise haben am Montag mit den schwächeren US-Kursen nachgegeben. Am Dienstag beginnt der Handel mit etwas festeren Kursen.

Die vordere Septembertermin wurde am Montag mit 170,50 Euro gehandelt und damit 1,25 Euro niedriger als am Vortag. Der nachfolgende Dezemberkontrakt wurde mit 173,50 Euro notiert und damit 1,50 Euro schwächer als am Vortag.

Der Märzkontrakt 2019 beendete den Handel am Montag bei 176,25 Euro/t und damit 1,75 Euro niedriger als am Vortag.

Am heutigen Dienstag starten die Weizenpreise leicht fester in den Handel. Der vordere Septembertermin (neue Ernte) wird zunächst mit 171 Euro gehandelt und damit 0,50 Euro höher. Der nachfolgende Dezember notiert bei 174 Euro und damit ebenfalls 0,50 Euro im Plus.

Maispreise geben deutlich nach

Matif mais

Die Maispreise haben am europäischen Terminmarkt am Montag deutlich nachgegeben und beginnen den Handel am Dienstag seitwärts.

Der vordere Junikontrakt notierte am Montag bei 165,50 Euro und damit 1,50 Euro niedriger als am Vortag. Der nachfolgende Augusttermin wurde am Montag mit 170 Euro gehandelt und damit ebenfalls 1,50 Euro niedriger als am Vortag.

Die neue Ernte 2018 (November) beendete den Handel am Montag bei 170,25 Euro. Damit haben die Preise für neuerntigen Mais um 0,50 Euro nachgegeben. Im Vergleich zum vorderen Junitermin sind die Preise für die neue Maisernte 4,75 Euro höher.

Am heutigen Dienstag starten die Maispreise wenig verändert in den Handel. Der Junitermin wird zunächst mit 165,75 Euro notiert und damit 0,25 Euro höher. Die neue Ernte (November) handelt man mit 170 Euro je t und damit 0,25 Euro im Minus.

Rapspreise am Montag im Plus

Matif Raps

Die Rapspreise haben sich am Montag mit den steigenden Sojapreisen erholt. Am Dienstag geben die Kurse zunächst leicht nach.

Der Augustkontrakt notierte am Montag bei 352,50 Euro und damit 1,0 Euro höher als am Vortag. Der nachfolgende Novemberkontrakt wurde mit 358,25 Euro notiert und damit  ebenfalls 1,0 Euro höher als am Vortag.

Den Februarkontrakt 2019 handelte man am Montag mit 362,25 Euro und damit 1,50 Euro höher als am Vortag.

Am heutigen Montag geben die Rapspreise zum Handelsbeginn wieder leicht nach. Die neue Ernte (August) wird zunächst mit 352 Euro notiert und damit 0,25 Euro im Minus. Den Novembertermin handelt man mit 357,75 Euro und damit ebenfalls 0,50 Euro niedriger.

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