Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Börsentelegramm

Weizenpreise behauptet, Raps unter Druck

am Montag, 19.11.2018 - 14:00 (Jetzt kommentieren)

Die Weizenpreise haben sich in der vorigen Woche behauptet. Die Kassapreise waren jedoch relativ stabil.

Palmölpreise

Zum Beginn der neuen Woche setzt sich die Preisschwäche am Terminmarkt jedoch fort. Für den Raps ging es in der vorigen Woche kräftig nach unten. Grund ist der dramatische Absturz der Palmölpreise. Am heutigen Montag geben die Kurse weiter nach.

Beim Mais bewegen sich die Preise in der vorigen Woche nach oben. Am Montag beginnt der Mais den Handel unverändert. Die Kurse für Futtergerste zeigen am Kassamarkt leicht Schwäche.

Der Euro hat im Wochenverlauf sich nach einem sehr kräftigen Wertverlust wieder etwas erholt. Am heutigen Montag beginnt der Handel erneut fester bei 1,14 USD. Die Rohölpreise (WTI) sind in der vorigen Woche auf ein Jahrestief von 56 USD je Barrel gefallen. Am heutigen Montag geben die Ölpreise erneut nach.

Weizenpreise am Kassamarkt stabil

Weizenpreise

Die Weizenpreise sind im am Terminmarkt leicht zurückgegangen. Eine Ursache sind die schwächeren Weizenpreise in den USA. Etwas Druck kommt  auch vom dem nach seinem drastischen Absturz wieder etwas festeren Euro. Die Kassapreise waren jedoch relativ stabil.

Der vordere Dezembertermin für den MATIF-Weizen beendete den Handel am Freitag bei 199,75 Euro. Das war ein Abschlag von 1,0 Euro zum Vortag. Im Vergleich zur Vorwoche lag das Minus jedoch nur bei 0,25 Euro. Der nachfolgende Märzkontrakt 2019 wurde mit 203 Euro notiert. Das war ebenfalls ein Minus von 0,25 Euro zur Vorwoche.

Am deutschen Kassamarkt haben sich die (nominellen) Preise im Wochenvergleich nicht verändert. Am Exporthafen Hamburg wurde der Brotweizen am Freitag mit 203 Euro notiert. Das die gleichen Preise wie in der Woche zuvor.

Vom wichtigsten französischen Handelsplatz Rouen meldete man am vorigen Freitag für den dort angelieferten Brotweizen Preise von 198 Euro/t. Das waren ebenfalls die gleichen Preise wie in der Vorwoche.

Am heutigen Montag beginnen die Weizenpreise den Handel an der MATIF im Plus. Der Dezembertermin wird am Nachmittag mit 201 Euro notiert und damit 1,50 Euro höher als am Freitag.

Maispreise sind leicht gestiegen

Maispreise

Die Maispreise haben in der vorigen Woche am Terminmarkt etwas zugelegt.

Der vordere Januarkontrakt für den MATIF-Mais notierte am Freitag bei 174,75 Euro. Das waren zwar 0,75 Euro weniger als am Vortag jedoch 3,0 Euro mehr als eine Woche zuvor. Der nachfolgende Märztermin 2019 beschloss den Handel am Freitag bei 177,25 Euro. Das war ein Plus von 3,25 Euro zur Vorwoche.

Am Hamburger Hafen wurde Importmais zur Auslieferung im November mit 180 Euro notiert und damit 1,50 Euro höher als eine Woche zuvor.

Am heutigen Montag bewegen sich die Maispreise an der MATIF seitwärts. Der vordere Januartermin wird im mit 174,75 Euro notiert. Damit starten die Maispreise unverändert in deie neue Woche.

Palmöl setzt Rapspreise unter Ruck

Rapspreise

Die Rapsreise sind am Terminmarkt in der vorigen Woche zurückgegangen. Grund ist der geradezu dramatische Absturz der Palmölpreise. Der Februarkontrakt für den MATIF-Raps beendete den Handel am vorigen Freitag bei 373 Euro/t.

Das waren 4,0 Euro niedrige Preise als am Vortag und zugleich 7,0 Euro weniger als eine Woche zuvor. Der nachfolgende Februartermin wurde am Freitag ebenfalls mit 375,50 Euro notiert. Das ist ebenfalls ein Wochenminus von 7,0 Euro.

Am Kassamarkt in Hamburg wurde Raps am vorigen Freitag mit 375 Euro notiert. In Mannheim lagen die Kurse bei 378 Euro und am Mittelandkanal bei 374 Euro. Am heutigen Montag geben die Kassapreise an allen Handelsplätzen weiter nach. 

An der Matif geben die Rapspreise am heutigen Montag ebenfalls nach. Der Februartermin wird am Nachmittag mit 370,75 Euro notiert und damit 2,25 Euro schwächer.

Grund für die anhaltende Schwäche sind die stark fallenden Palölpreise und die nachgebenden Sojapreise sein.

Futtergerste und Futterweizen behauptet

Seitwärts ging es auch in der vorigen Woche mit den Preisen für Futtergerste. Am Hamburger Exporthafen lagen die Preisangebote am Freitag bei 205 Euro/t. Das waren die gleichen Preise wie in der Woche zuvor. Für die Anlieferung im Dezember wurden ebenfalls 205 Euro geboten. Am heutigen Montag geben die Kurse allerdings leicht um etwa 1 Euro nach.

Futterweizen notierte in Hamburg am Freitag bei 201 Euro und damit ebenfalls so hoch wie in der Woche zuvor und zudem 4 Euro billiger als Gerste. Am heutigen Montag korrigieren die Preise etwa eine Euro nach unten.

In Südoldenburg wurden für Futterweizen zur Anlieferung im November 214 Euro geboten. Das eben so viel wie vor einer Woche. Auch hier geben die Preise in der neuen Woche leicht nach.

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...